Hochkonjunktur für Einbrecher: So schützt ihr euch

In der Weihnachtszeit fühlen sich Einbrecher besonders wohl. Regelmässig steigt in die Zahl der Einbrüche zwischen Ende Oktober und den Festtagen. Schuld daran ist die früher einsetzende Dämmerung. Zudem kommen viele Leute später nach Hause, da sie bis abends Weihnachtseinkäufe erledigen.

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Bildlegende: So haben Einbrecher bei euch keine Chance. Colourbox

Die Fakten

  • Im Schnitt steigt alle 10 Minuten ein Einbrecher irgendwo in der Schweiz in ein Haus ein.
  • Etwas mehr als die Hälfte aller Einbrecher bricht durch die Haustüre oder via Balkon ein.
  • Im europäischen Vergleich ist die Schweiz Einbruch-Europameister. Auf 100‘000 Einwohner kommen 900 Einbrüche. Zum Vergleich: In Deutschland sind es pro 100‘000 Einwohner nur 148 Einbrüche.
  • Die Aufklärungsrate ist relativ gering: Der Polizei gehen nur gerade zwölf Prozent der Einbrecher ins Netz.
  • Gesamthaft ist die Zahl der Einbrüche in der Schweiz zurückgegangen; insbesondere in den Städten Zürich oder Basel. Mehr Einbrüche gibt es dafür im Mittelland oder in den Agglomerationen.
  • Besonders gefährdet sind Einfamilienhäuser oder Parterrewohnungen.
  • Im Schnitt benötigt ein Einbrecher nur gerade 30 Sekunden, um in ein Haus einzubrechen.

Wie aber schützt man sich gegen die Einbrecher?

Im Kanton Basel-Landschaft beispielsweise bietet die Polizei gratis Präventionsberatungen an.

Die Polizei besucht die Interessierten Zuhause und nimmt das Haus unter die Lupe. Informationen zur Beratung findet ihr auf den Webseiten der jeweiligen Kantonspolizei.

5 Tipps gegen Einbrecher

  • Zeitschaltuhren oder sogenannte Fake-TVs verwenden. Die Zeitschaltuhren steuern automatisch das Licht, die Fake-TVs gaukeln vor, dass jemand Fernsehen schaut.
  • Die Fenster und Türen bautechnisch aufrüsten. Dazu eignen sich Pilzkopf-Verriegelungen an den Fenstern oder eine Verstärkung durch Eisenstangen an Fenstern oder Türen.
  • Ein Bewegungsmelder mit Alarmanlage im Innern des Hauses sowie eine Alarm-Sirene an der Aussenwand installieren. Diese jeweils in der Nacht oder bei Abwesenheit auch aktivieren.
  • Keine Fenster schräg stellen oder offen lassen.
  • Einen guten Kontakt zur Nachbarschaft pflegen. Dann kennt man die Menschen im Quartier. Falls unbekannte Personen ums Haus schleichen, diese ansprechen.