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Wort Gellerettli in Herz über Schweizer Landkarte
Legende: Hörer Arthur Treichler aus dem oberen Rheintal mag das «Gellerettli» (Uhr, abgeleitet von «Quelle heure est-il?») SRF
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Aktuell Mundart, my love: So klingt die Mundart-Geschichte

Ihr habt aufgenommen, was das Zeug hält: Die Lieblingswörter aus euren Dialekten könnten nicht facettenreicher sein. Grund genug, daraus eine Geschichte zu basteln.

Vielen Dank für eure Einsendungen – aus einigen hat Nik Hartmann sogar eine Geschichte gebastelt:

Kaum hatte Moderator Philippe Gerber in seiner Morgensendung die Dialekt-Diskussion lanciert, hagelte es Studiomails und Kommentare auf Social Media. Hörerinnen und Hörer aus der ganzen Schweiz machten uns auf wunderbare Dialekt-Beispiele aufmerksam.

Heit dr scho vom ‹Gröibschi› geört? Uflöösiig - das, wo übrig bliibt wenn me ä Öpfu gfrämslet het.
Autor: Fabienne SchlegelLyss BE

Weitere schöne Beispiele der Hörerinnen und Hörer: Im Schwarzbubenland in Seewen (SO) heissen die Waldameisen «Bäramsle», im schönen Diepoldsau (SG) sagt man der Toilette liebevoll «Löbeli». Und wenn in Bern einer Keuchhusten hat, dann plagt ihn ein «Cocolüsche» (aus dem Französischen: coqueluche).

Hörer Martin Betschart aus dem Muotathal hat uns gleich eine ganze Liste mit wunderbaren Wörtern geschickt.

  • Hautschudälä = Totenkopf
  • Liilachä = Leintuch
  • Beit eisch! = warte mal!
  • Füür hänkä = Vorhang ziehen
  • Hüntsch = Fest/stark
  • Kunterfei = Abbild
  • brösmälä = abbröckeln
  • mauglä = es wird dunkel/abend
  • Fidibus = Aschenbecher
  • uvärtruuät = argwöhnisch
  • hübschäli = behutsam

Macht mit und verratet uns euer Lieblingswort

Jetzt seid ihr dran! Verratet uns euer liebstes Dialekt-Wort im Kommentarfeld – oder noch besser: Redet es uns auf die SRF 3-App. Das geht ganz einfach. Wenn ihr die App bereits herunter geladen habt, kommt ihr hier direkt zum Beitrag mit der Aufnahmefunktion, Link öffnet in einem neuen Fenster. In der App könnt ihr euch auch die Beispiele anderer Hörerinnen und Hörer anhören.

Also los: Lasst von euch hören. Meldet Wort.

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64 Kommentare

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  • Kommentar von beni jenni , interlaken
    brünig (berner seite): eppis gaan mullen = essen gehen, buddlen = trinken, är hed än brave buddel = er hat einen fetten bauch, ärischt = ernst, eischter = früher, das ischt brav gsiin =das het gfägt = spass gemacht, angääns = bald, acht eis = schau mal, Teiche = denken, es tuuchd mi = ich finde mi tuuchts schad geid so viel verloren. bi jingere liiten gheerd me kei underschid zwische de derfer meh. friecher hed me gnau ghert ob etz eine schwandret, briensret oder us hostette chunnd
  • Kommentar von Tina , Muhen AG
    Süüschtu = Schweinestall, Begriff aus dem Suhrental, AG
  • Kommentar von Hanni Fichtenthal , Kerzers
    Mis Lieblingswort: "leue" Wie d'Leue i de Wildniss - fuul umeligge