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Aktuell Namensvettern – Verwechslungsgefahr

Wer keine Popstars als Eltern hat und einfach einen grundsoliden Vor- und Nachnamen verpasst bekam, ist mit dieser Kombination wahrscheinlich nicht alleine. Und wo «Doppelgänger» unterwegs sind, sind Verwechslungen vorprogrammiert – so wie damals bei Philippe Gerber.

Legende: Audio Anruf ins Studio: Philippe Gerber meldet sich bei Philippe Gerber abspielen. Laufzeit 2:03 Minuten.
2:03 min

Als Soldat Philippe Gerber am Kompanieabend auf die Bühne gerufen und zum Spitzenschützen gekürt wurde, konnte er sein Glück kaum fassen. Der Saal jubelte ihm zu, nur einer hätte schwer getroffen sein müssen: Korporal Philippe Gerber, der die Auszeichnung eigentlich verdient gehabt hätte.

Natürlich: Es war eine Verwechslung unter Namensvettern, denn unser SRF 3-Morgenmann galt als legendär schlechter Schütze. Bei der Aussprache der beiden Gerbers, die ihr euch oben anhören könnt, kam heraus: Auch der Korporal war eigentlich alles andere als treffsicher. Vielleicht ist einer der anderen 32 Philippe Gerbers, die im Telefonbuch stehen, der Meisterschütze?

Auch ihr habt schöne Verwechslungsgeschichten auf Lager

Schreibt uns: Was treibt euer zweites, drittes, viertes Ich?

Wenn eure Eltern bei der Namensfindung nicht besonders kreativ waren und noch dazu der Nachname auch eher Mainstream ist, könnt ihr fast sicher sein: Irgendwo da draussen laufen ein paar Namensvettern herum. Ob die ein unauffälliges Dasein als Sachbearbeiter führen, den Namen extrovertiert im Netz besetzen, berühmt sind oder plötzlich Amok laufen – ihr könnt es nicht beeinflussen. Es braucht nicht viel, schon macht sich die eigene Identität scheinbar selbständig.

19 Kommentare

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  • Kommentar von Carmen Lavanga, Balgach
    Nach meiner Hochzeit hiess ich gleich wie meine Schwägerin. Lustig war als nach meiner Hochzeit den Namen im Facebook geändert habe, hab ich mir selber ein Schnippchen geschlagen. Beim nächsten Mal einloggen dachte ich: "A die Carmen ist jetzt auch auf Facebook, muss grad mal ne Freundschaftsanfrage senden. ;-)"... Natürlich war es nur mein "neues" Ich...
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  • Kommentar von Gaëlle Grosjean, Bern
    Mein Name ist ja sehr selten hier in der Schweiz. Wie der Zufall es will habe ich aber eine Namensvetterin im Waadtland, die ebenfalls den gleichen Beruf ausübt wie ich. Ich hatte Sie auch schon bereits am Telefon. Es war wirklich schräg meinen Namen am anderen Ende vom Telefon zu hören :-)
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  • Kommentar von Niklaus Hübscher, Eptingen
    Mein Namensvetter war vor ca. 15-20 Jahren eine Leiche bei Philip Maloney. Bin damals sehr erschrocken, als ich meinen Namen am Sonntag-Morgen plötzlich aus dem Radio hörte. Ich hätte diese Folge gerne gekauft. Ich hätte auch sehr gerne gewusst, wie der Autor auf meinen Namen gekommen ist. Ich habe leider auf meine Bitte und Frage vom damaligen DRS3 nie eine Antwort gehört.
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