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Aktuell Seven: Der Weg geht steil nach oben

Erst die Tour mit den Fantastischen Vier, jetzt das erfolgreiche Engagement bei «Sing meinen Song»: Der Schweizer Sänger Seven und seine Band haben jetzt auch die Herzen der Deutschen erobert. Das zeigt sich in den Charts – und den sozialen Medien.

Seven live bei SRF 3

Zwar ist die «VOX»-Serie «Sing meinen Song» schon lange abgefilmt, Seven dürfte der letzten Folge, die am Dienstagabend lief, trotzdem entgegengefiebert haben. Immerhin erlebte er noch einmal mit, wie er zusammen mit Xavier Naidoo ein Duett zum Besten gab.

Es war eine aufregende Zeit für Jan Dettwyler, wie Seven mit bürgerlichem Namen heisst. Durch die Fernsehserie, die wöchentlich ein Millionenpublikum erreicht, hat der 37-Jährige seine Bekanntheit im wichtigen deutschen Markt – immerhin der drittgröste weltweit – noch einmal steigern können. Bereits letztes Jahr tourte er mit den deutschen Hip-Hop-Legenden Die Fantastischen Vier durch Deutschland.

Durchbruch in Deutschland

Sevens Erfolg zeigt sich in erster Linie natürlich in den Charts: Zeitweise stand der Aargauer mit seinem «Best Of» in den iTunes-Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Platz 1, in Deutschland schoss das Album sogar bis auf Platz 14 der offiziellen Platzierung.

Sowohl für Seven als auch für den Geschäftspartner und Managementverantwortlichen in der Schweiz, Ilan Kriesi, eine Genugtuung: «Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass das Genre Funk & Soul, das Seven bedient, keine wirklich grosse Geschichte in der Schweiz hat. Nach nunmehr 14 Jahren, in denen er hier jetzt aktiv Musik gemacht hat, müssen wir feststellen, dass das Potenzial ausgeschöpft war». Heisst: Der Weg ins Ausland war der logische nächste Schritt – «und wenn's zum Beispiel auch in Deutschland funktioniert, hat das ein gewisses Gewicht» – und kurbelt, in gewissen Bereichen, auch die lokale Popularität wieder an.

Nähe durch Authentizität

An Beliebtheit hat Seven auch in den sozialen Medien gewonnen. Auf Instagram folgen ihm über 8000 Personen mehr als noch vor Staffelstart von «Sing meinen Song», auf Facebook sind gar über 30000 Likes dazugekommen. Für Ilan Kriesi funktionieren Social Media am Besten, wenn der Künstler, in diesem Fall Seven, den Kanal selber bediene: «Denn der User spürt diese Authentizität, ist somit nahe am Künstler dran und wird von diesem direkt mit Content unterhalten».

Viel Persönlichkeit und Intimität strahlen übrigens auch Sevens Konzerte aus. Wer mit dem Aargauer auf Tuchfühlung gehen will (und auch noch etwas Ostsee-Urlaub plant), der sollte zum nächsten Konzert gehen: Das findet am 19. Juni in Kiel statt. , Link öffnet in einem neuen Fenster