Was verrät eure Schrift? Der Graphologe hat euch analysiert!

Ihr habt ihm eure Notizen geschickt, er las euch: Schriftendeuter Urs Imoberdorf war am Montagvormittag bei uns im Studio zu Gast. Der Graphologe erklärte, was die Handschrift über den Charakter eines Menschen verraten kann.

Urs Imoberdorf. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schriftendeuter Urs Imoberdorf. SRF 3/Claudia Herzog

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Die Handschrift als Ausdruck

Graphologie beschäftigt sich mit der Frage, welche Charakter- und Persönlichkeitsmerkmale einer Handschrift abzulesen sind. Sie wird u.a. bei der Personalauswahl und in der Berufseignung eingesetzt. Vertreter der Graphologie sind überzeugt, dass die Schrift als Selbstausdruck des Menschen Bände spricht. Es gibt aber auch Kritiker der Lehre.

Wenn die Handschrift freimütig ausplaudert, dann hört beziehungsweise schaut Urs Imoberdorf ganz genau hin. Der Schriftendeuter hat bereits tausende graphologische Gutachten erstellt. Kommt eine Notiz also leicht oder kantig daher, sind die Buchstaben eng zusammen, dann sagt ihm das also was.

Am Montagvormittag war Urs Imoberdorf live bei uns im Studio zu Gast. Ihr hattet die Möglichkeit, uns spontan ein paar Zeilen zu schicken. Der Graphologe analysierte sie anhand dreier Kategorien:

Kategorien: Verschiedene Schriften

  1. Bewegungsschriften. Bei diesen steht die Schreibbewegung oder Schreibdynamik im Vordergrund. Dazu gehören Schreibtempo, Umfang oder Expansion der Bewegung sowie der Schreibdruck.
  2. Formschriften. Bei diesen stehen Formung oder Gestaltung (der Buchstaben) im Vordergrund. Dazu gehören Festigkeit, Eigenartsgrad (bzw. Schulförmigkeit), Variantenreichtum der Schrift.
  3. Raumschriften. Bei diesen ist vor allem die Gliederung betont. In Form von Zeilen- und Wortabständen, den vier Rändern (links, rechts, oben, unten), der Zeilenführung (straff oder in sich schwankend).

Schrift-Kategorien: Beispiele der SRF 3 Hörer