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Wespen: TV-Biologe Andreas Moser schwärmt
abspielen. Laufzeit 01:13 Minuten.
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Aktuell Wir lieben Wespen!

Wespen sind nicht einfach nervige, unnütze Zeitgenossen. Wespen sind faszinierende Insekten und wichtig für unser Ökosystem. Es ist Zeit, dass sich endlich jemand stark macht für diese Wunderwesen.

Biologe Andreas Moser.
Legende: Hommage an die Wespe: «Netz Natur»-Moderator Andreas Moser. SRF

Die Wespe ist zurzeit das Tischgespräch Nummer eins. Kein Essen im Freien vergeht ohne den surrenden Gast und ohne, dass jemand ausruft: «Und dann ist die Wespe im Gegensatz zur Biene noch völlig unnütz.»

Stimmt natürlich nicht. Die Wespe ist sehr wichtig für unser ökologisches Gleichgewicht. Sie vertilgt Insekten und behütet uns damit vor Überpopulationen.

Wespen essen mehr Insekten als Vögel

Laut Biologe Andreas Moser, Moderator der SRF-Sendung «Netz Natur» essen Wespen mehr Insekten als Vögel. Ausserdem ist die Wespe ein höchst faszinierendes Tiere. Moser schwärmt:

Kein Mensch ist in der Lage, einen solch perfekten Apparat zu bauen; einen Apparat der fliegt und auf die kleinsten Reize reagiert.

In der Tat leisten die Sinne der Wespe Beeindruckendes. Sie kann mit ihren Facettenaugen 360 Grad sehen. In Koordination mit ihren Geruchswahrnehmungsantennen kann die Wespe fliegen, Futterquellen finden und Freund von Feind unterscheiden.

Faszinierend: Nik Hartmann filmt Wespe beim Salami-Transport

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann , Bern
    Wir haben derzeit 4 Wespen-+ein Hornussennest rund ums Haus u.unzählige in der Umgebung auf dem Land. Die einen im Boden, in Vogelhäuschen od.Holzbeigen, andere unter dem Dach od.in einer Strohballe im Stall. Sie alle haben etwas gemeinsam, sie mögen keine hektischen Bewegungen, auch keine Erschütterungen. Fleissig transportieren sie Unmengen Kohlweisslingraupen ab, leider manchmal auch die des Schwalbenschwanz vom Fenchel. Und gemeinsam mit dem Heupferd eliminieren sie die Läuse an den Bohnen.
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  • Kommentar von Christian Huygens , Zürich
    Danke für den tollen Kommentar. Es fällt mir schwer beim Lesen solcher Aussagen an einen Gott zu glauben.
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  • Kommentar von Paul Lascaux , Bern
    Ich habe am Samstag einer Wespe Gastrecht in meiner Mundhöhle gegeben. Und ich muss sagen, sie hat es nicht missbraucht. Sie ist im begleitenden Rotwein ein wenig herumgeschwommen, hat sich nach dem Ausspucken die Flügel geputzt und ist um eine Erfahrung reicher davongeflogen. Falls diese Wespe jetzt ein religiöses Buch schreiben würde, käme dabei so eine Geschichte wie die von Jonas mit dem Wal heraus - nur mal so ein bisschen weiter gedacht.
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