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Bälpmoos – New York – Tokio Krokus: «Geld interessierte uns am Anfang überhaupt nicht»

Die Solothurner Hard Rock-Band Krokus hat eine bewegte Geschichte und auch im Ausland Spuren hinterlassen. Im nächsten Jahr dürfen sie auf 40 Jahre Krokus zurückblicken. Das ist alles andere als selbstverständlich.

Chris von Rohr
Legende: Krokusgründer Chris von Rohr sagt im Interview mit SRF 3: «Es gab keinen Plan B.» ZVG
Eine Band braucht einen Leader. Meine Funktion wurde unterschätzt.
Autor: Chris von RohrKrokusgründer, Songwriter

Zwischenmenschlicher Knatsch und Vertrauensbrüche führten zu einem Personalverschleiss der Extraklasse. Sogar Krokus-Gründer und Bandleader Chris von Rohr weiss, wie es sich anfühlt aus seiner eigenen Band geschmissen zu werden. Rückblickend ist von Rohr davon überzeugt, dass die ausgeprägten Spannungen in der Band nicht unwichtig waren, denn das sei der Sprit in einer Rockband.

Musikredaktor Gregi Sigrist über Krokus:

Über Krokus kann man viel erzählen oder einfach nüchtern akzeptieren, was diese Band erreicht hat. Natürlich wurden Geschichten nachgewürzt. Teils von der Presse, teils von der Band selbst. Das gehört zum Showbusiness – einer Welt mit der wir Schweizer immer mal wieder Berührungsängste zeigten und zeigen.

Fakt ist: Krokus haben in den USA Spuren hinterlassen, wie keine zweite Schweizer Rockband.

Unser Manager erkannte zu spät, dass wir eine Auszeit brauchten.
Autor: Chris von Rohr

Krokus grüssen mit «Eat The Rich» aus einer Zeit, in denen es noch dicke Budgets für Musik-Clips gab

Krokus-Dokumentation «As Long As We Live»

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Ein Hit in den USA

Ein Hit in den USA

Krokus ist die Schweizer Rockband mit den meisten Hitparadenplatzierungen in den US-Charts. Der bei uns bekannteste Song «Bedside Radio» gehört allerdings nicht dazu. Erfolgreich waren Krokus im Ausland vor allem mit ihren Alben. «Headhunter» (1983) beispielsweise erreichte in den USA Platz 25.

Mehr: www.krokusonline.com

4 Kommentare

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  • Kommentar von Jérôme Freymond, Basel
    CvR ist die wandelnde Rock'n'Roll-Enzyklopädie. Er verdient wesentlich mehr Respekt als mancher Musikredaktor.
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  • Kommentar von Mike Fokkyeh, Zürich
    Ich verstehe nicht, wie man CvR auch anno 2014 noch als grössenwahnsinnig und als "Schnurri" abtun kann. Aber vielleicht ist das gut so - so weiss ich, dass ich das Virus des Kleinkarierten noch nicht in mir trage! Er ist dermassen ehrlich, selbstkritisch, weitsichtig. Warum checken das Viele einfach nicht. Hört euch das Interview mal genau an und filtert, dass er spricht, wenn ihr ihn nicht mögt. Offen, ehrlich und direkt, dazu mit dem nötigen Gespür: Das ist CvR! Klar ist er eigen - so what!
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  • Kommentar von Mike Fokkyeh, Zürich
    Dann geh besser zu Roxette oder was weiss ich wohin... Oder trink daheim in Sicherheit Löwenzahntee ;-)! KROKUS sind seit der Reunion live eine Macht - besonders seit dem Zugang von Mandy Meyer. Da kommt eine Power von der Bühne, satt und dynamisch. Kein fades Wassersüppchen wie bei anderen Bands, nein - im Gegenteil. Dazu die mödermässige Stimme von Marc Storace, der mit ü60 noch göttlich singt. Nein, da muss man schon Respekt haben. CvR ist eine der grössten Persönlichkeiten der CH - Erwachet!
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