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Apps für Mountainbiker Technik für den Berg

Der moderne Mountainbiker/die moderne Mountainbikerin vertraut längst nicht mehr nur auf die Kraft ihrer Waden, sondern immer häufiger auch auf digitale Hilfsmittel. Wir haben die besten Apps herausgepickt.

Ein Mountainbiker fährt auf einem schmalen Bergpfad.
Legende: Egal ob zur Routenplanung oder zum Training: There's an App for that. Imago

Wer eine Mountainbike-Tour plant oder sich im Training verbessern will, hat heute die Wahl zwischen dutzenden von Webseiten und Apps. Diese drei haben uns besonders gefallen:

Die besten Apps zum Mountainbiken

  • SchweizMobil-Screenshot.
    Legende: SchweizMobil-Screenshot. SchweizMobil

    SchweizMobil Mountainbikeland

    Mit der Webseite und App von SchweizMobil lassen sich einfach Wander-, Velo- oder Mountainbike-Touren recherchieren und selber planen. Über 200 nationale, regionale und lokale Routen werden etappenweise beschrieben, unter anderem mit Angaben zur Distanz, zum Schwierigkeitsgrad und einem Höhenprofil. Die Strecken sind auf Swisstopo-Karten eingezeichnet, die man für den Offline-Betrieb herunterladen kann. Wer 35 Franken für das Jahresabonnement SchweizMobil Plus bezahlt, kann auch eigene Touren auf die Karten zeichnen, dank der Funktion «magnetische Wege» einfach der gewünschten Strasse entlang. Mit SchweizMobil Plus lassen sich auch die GPS-Tracks von vorgegebenen oder eigenen Touren exportieren oder andere GPS-Tracks importieren und auf der Karte darstellen. Für jede dieser Touren werden automatisch Distanz, Dauer und Höhenprofil berechnet.

  • Komoot-Screenshot.
    Legende: Komoot-Screenshot. Komoot

    Komoot

    Die deutsche Webseite und App Komoot funktioniert wie SchweizMobil als digitaler Routenplaner für Wander-, Velo- und auch Mountainbike-Touren in ganz Europa. Alleine für die Schweiz gibt es tausende von Vorschlägen. Auch hier kann man eigene Routen zusammenstellen und auch hier sind die Etappen detailliert beschrieben und lassen sich als GPS-Tracks exportieren. Alle Karten stehen auch offline zur Verfügung. Im Gegensatz zu SchweizMobil, wo das Teilen einer Tour etwas umständlich über das Verschicken eines E-Mail-Links erfolgt, lassen sich die Routen mit Komoot aber einfach mit Freunden teilen, die ebenfalls die App benutzen. Komoot hat ausserdem den Vorteil, dass der Benutzer oder die Benutzerin per Sprachnavigation ans Ziel geführt wird, wie man es von Google Maps kennt. So kann man beim Fahren den Blick vom Smartphone-Bildschirm nehmen und in die Natur schweifen lassen. Bei Komoot ist die erste Region gratis – das kann ein ganzer Kanton sein oder wie im Fall von Graubünden oder dem Wallis auch nur der halbe. Weitere Regionen lassen sich für 4 Euro dazukaufen, im Paket (z.B. Zentralschweiz oder Graubünden) kostet es 9 Euro. Wer gleich alle Regionen in ganz Europa freischalten will bezahlt dafür einmalig 30 Euro.

  • Strava-Screenshot.
    Legende: Strava-Screenshot. Strava

    Strava

    Strava ist nicht nur eine App, sondern ein soziales Netzwerk, in dem sich Ausdauersportler untereinander messen. Hier geht es also weniger um Routenvorschläge und -planung, sondern darum, seine eigene Leistung festzuhalten und zu verbessern. Mitglieder können ihre zurückgelegten Strecken speichern, hochladen und auswerten. Dazu gibt es Informationen zur Dauer einer Tour, zu Steigung, Geschwindigkeit und Energieverbrauch. Um alle Funktionen von Strava zu nutzen ist die Vollversion Strava Summit nötig, deren drei einzelne Pakete je 2 Franken im Monat kosten. Der Clou: Alles, was mit Strava aufgezeichnet wird, lässt sich mit den Daten anderer Mitglieder messen, welche dieselbe Strecke zurückgelegt haben. Für die einzelnen Segmente einer Strecke werden Bestenlisten erstellt, was zu neuen Höchstleistungen motivieren soll. Auch professionelle Athleten machen mit und laden ihre Daten ins Netzwerk. Allerdings: Auf den steilen Singletrails, die mit dem Mountainbike befahren werden, ist das Tempobolzen, zu dem die App verleitet, wohl keine gute Idee.

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