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Digital Selfie für Fortgeschrittene: Pack das Smartphone mit den Zehen!

Selfie-Stick? Wie altmodisch! Wer etwas auf sich hält, klemmt das Smartphone zwischen die Zehen und knipst so ein Handfrei-Selfie. Leider sind die meisten von uns dafür zu unbeweglich. Aber den Artisten des Chinesischen Staatszirkus ist keine Verrenkung zu schwer. Eine Anleitung von Profis!

Selfies : Next level. Mit den chinesischen Artisten im Zirkus Royal.

Angefangen haben soll alles mit den Selfies des südkoreanischen Popstars Hani, Link öffnet in einem neuen Fenster. Ihre Selbstporträts schienen freihändig aufgenommen und liessen der Sängerin die Möglichkeit, mit beiden Händen eines dieser V-Zeichen zu formen, die junge Leute auf ihren Selfies so gerne zeigen. (Warum eigentlich? Antworten bitte in der Kommentarspalte eintragen.)

Eine junge Asiatin hat sich ein Smartphone zwischen die Zehen geklemmt und macht so ein Selfie.
Legende: Mit ihr fing alles an: Die südkoreanische Popsängerin Hani bei einem ihrer Signature-Selfies. wtoutiao , Link öffnet in einem neuen Fenster

Bilder, wie Hani dafür ihr Smartphone zwischen die Zehen klemmt, machten in chinesischen Online-Medien die Runde. Und die Chinesen brauchten nicht lange, um die neue Technik zu perfektionieren. Die Webseite Kotaku hat die schönsten Beispiele, Link öffnet in einem neuen Fenster gesammelt und den Trend so auch im Westen bekannt gemacht.

Da dachten wir uns: «Das können wir auch!» Dann dachten wir genauer nach und dachten schliesslich: «Wobei, wohl eher doch nicht.» Schliesslich scheitern wir schon an guten Tagen daran, mit den Fingerspitzen den Boden zu berühren.

Doch zum Glück gibt es Menschen, die ein wenig beweglicher sind als wir. Die Akrobaten des Chinesischen Staatszirkus etwa, die derzeit mit dem Zirkus Royal, Link öffnet in einem neuen Fenster durch die Schweiz ziehen. Für uns haben sie das Smartphone mit den Zehen gepackt und gezeigt, was mit akrobatischem Geschick in Sachen Selfies sonst noch möglich ist (siehe Video oben).

Tipps für alle, die es nachmachen wollen:

  • Füsse waschen!
  • Timer benutzen – ausser man ist geschickt genug, mit den Zehen gleich noch den Auslöser zu drücken.
  • Bein auf dem Rücken liegend in die Höhe strecken oder bei Aufnahmen im Stehen auf eine Unterlage legen. Sonst verwackeln die Selfies.
  • Noch ein Tipp? Unten in die Kommentare schreiben!
  • Zur Sicherheit nochmal: Füsse waschen!

Im Notfall hilft Klebeband

Für alle, denen es an Geschick oder Beweglichkeit fehlt, ein Selbstporträt mit gestrecktem Bein und Smartphone zwischen den Zehen zu schiessen: Mit Klebeband lässt sich das Handy leicht am Fuss oder Schuh befestigen. Dank Timer-Funktion sind so freihändige Aufnahmen auch für akrobatisch Herausgeforderte leicht möglich.

Zwei junge Frauen machen ein Selfie, die eine der beiden streckt dazu ihr Bein in die Luft, in ihren Schuh hat sie vorne ein Smartphone geschoben.
Legende: Next Level: Die Selfie Shoes von Miz Mooz. Zum Glück nur ein Aprilscherz. Youtube/SRF , Link öffnet in einem neuen Fenster

Und die US-Schuhmarke Miz Mooz trieb die Idee scheinbar noch ein Stück weiter: Ihre Selfie Shoes, Link öffnet in einem neuen Fenster sollen in der Zehenspitze eine Öffnung haben, in die sich zum Selfie-Machen einfach ein Smartphone stecken lässt.

Wer ob solchen Produkten die Welt untergehen sieht, kann (noch) aufatmen: Die Idee für den Schuh war bloss ein Aprilscherz. Doch wir würden uns nicht wundern, wenn in ein paar Monaten tatsächlich irgendwo auf der Welt solche Schuhe in den Regalen stehen. What a time to be alive!

1 Kommentar

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  • Kommentar von Katharina Schäfer, Ipsach
    Hallo liebes Radioteam nur eine kurze Bemerkung zu dem Ausdruck Chuzemischt. Laut dem Berndeutschenwörterbuch wird der Ausdruck 'Chuzemischt' als dummes Zeug oder dummes Geschwätz. Ich selbst brauche dieses Wort so mit gewisser regelmässigkeit. wenich dummes Zeug sehe oder höre. Toll ist doch dass wir in unsere Muttersprache oder so wie uns dr Schnabugwachse isch reden dürfen auch am Radio mit all den verschiedene Dialekten die wir in der Schweiz haben Macht weiter so. K. Schäfer
    Ablehnen den Kommentar ablehnen