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Ein Einhorn galoppiert über Stock und Stein und landet schliesslich auf dem Rücken.
Legende: «Und auf einmal liegt das Pferde, mit dem Rücken auf der Erde» (frei nach dem Dichter Friedrich von Bodenstedt). Foddy.net
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Ziit vertuble «CLOP»: Ein Pferd auf vier Tasten

«Das Paradies der Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde» behauptete der Dichter von Bodenstedt. Er wird dabei kaum an «CLOP» gedacht haben. Statt für paradiesische Gefühle sorgt das eher für einen Nervenzusammenbruch. Ein «Ziit vertuble» passend zum «Einstein»-Spezial: Pferde in der Schweiz.

Die Aufgabe ist einfach: Ein Einhorn über Stock und Stein zu einer holden Jungfer führen, die ennet vieler Hügel auf das wunderliche Ross wartet. Die Steuerung aber ist alles andere als einfach: Mit den Tasten K, H, J und L bewegen wir jeweils eines der Beine des Einhorns. Und zwar so lange, bis wir entweder unser Ziel erreicht haben. Oder bis das Einhorn über einen Kieselstein stolpert und hilflos auf dem Rücken liegt. Ersteres kommt eher selten vor. Letzteres sehr oft.

Abteilung: Ragdoll-Komik

Seit das Browser-Game «CLOP, Link öffnet in einem neuen Fenster» vor drei Jahren online ging, war es wohl für einige Nervenzusammenbrüche und wütend an die Wand geworfene Keyboards verantwortlich. Dabei darf sich eigentlich niemand beklagen, er oder sie sei nicht gewarnt gewesen: Macher von «CLOP» ist Bennett Foddy, der mit «QWOP, Link öffnet in einem neuen Fenster» schon einmal einer Ragdoll, Link öffnet in einem neuen Fenster Beine (und Arme) machte.

Bei «QWOP» müssen wir einen Sprinter steuern, indem wir mit den Tasten Q, W, O und P einzeln seine beiden Ober- und Unterschenkel bewegen. Doch statt athletischen Bestleistungen sorgen dabei eher die grotesken Verrenkungen und drolligen Stürze der Spielfigur für Vergnügen.

Doch zurück zu den Reittieren: Ein Pferd ist heute ein Freizeittrend, den sich immer mehr Leute leisten können. «Einstein» widmet dem Ross am Donnerstag deshalb die Spezial-Ausgabe «Pferde in der Schweiz».

Auf dem Online-Portal von Wissen & Digital gibt es ausserdem Porträts von Pferde-Narren, Infos über die Schweizer Freiberger-Zucht und eine Umfrage zum Thema Pferdefleisch.

Kompliziert, aber lustig

Kompliziert, aber lustig

«CLOP» ist nicht das einzige Game, bei dem eine absichtlich komplizierte Steuerung für Lacher sorgt. Neben dem Klassiker «QWOP» setzt etwa auch «Double Hitler» auf diesen Effekt. Ja, richtig gelesen, das Game heisst «Double Hitler».

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Erich Brunner , Zürich
    So ein Quatsch: Einhörner gibt es ja gar nicht – ein total unrealistisches Game!!
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    1. Antwort von Amalthea (SRF)
      Das Einhorn ist ein Einzelgänger und sehr scheu, es freundet sich aber schnell mit allen Tieren an, darunter sind meistens Rehe, Pfauen, Schmetterlinge, Käfer und Vögel. Das Einhorn ist sehr eitel und schaut sich gern in einem Teich sein Spiegelbild an. Einhörner sind sehr hilfsbereite Wesen und geben sich gerne Aufgaben wie das befreien wilder Tiere aus Schlingen, oder das Hüten von Vogelnestern. Sehr gerne machen sie auch Rennen gegen andere Tiere. Manche sagen dass sie plötzlich aus dem Nichts erscheinen. Sie suchen die Nähe eines einsamen Kindes, um für eine kurze Zeit neben ihm zu schlafen. Wie sie gekommen sind, verschwinden sie auch wieder.
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