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Von Ost- bis Westschweiz Die Festival-Highlights 2026 – inklusive Geheimtipps

Der Festivalsommer geht los! Wir haben fünf Festivals rausgepickt und liefern nicht nur die Headliner, sondern auch die Geheimtipps, die Sie jetzt noch besuchen solltet, bevor sie die grossen Hallen füllen.

Festivalsommer auf SRF 3

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SRF 3 ist auch dieses Jahr an den Schweizer Festivals unterwegs: Vom Open Air St. Gallen über das Gurtenfestival in Bern bis zum Heitere Open Air bei Zofingen berichten wir mit Geschichten und Interviews von verschiedenen Musikveranstaltungen in der Schweiz und fangen spezielle Festivalmomente für das SRF-Publikum ein.

Der Festivalsommer findet auf Radio SRF 3, auf srf3.ch, in der SRF-News-App und auf Instagram statt. Für viele Events verlost SRF 3 im Rahmen des «Ticketzischtig» Tickets im Radio, über Social Media und auf der Website.

Open Air St. Gallen (25. bis 28. Juni 2026)

Spätestens, wenn die Festivalfans ins Sittertobel strömen, ist die Open-Air-Saison eröffnet. Für den besten Platz braucht es einen Sprint aufs Gelände. Belohnt wird der Einsatz mit einem Campingerlebnis ganz nah an den grossen Bühnen. So eng verbunden sind Wohnen und Party nur in St. Gallen.

Mann zieht Mülltonne auf einem Weg bei Holzhütte.
Legende: Da ist jemand schwer bepackt mit Gepäck im Anmarsch: mit Mülltonnen und Leiterwagen runter ins Sittertobel. SRF / Lena Rhyner

Das Open Air St. Gallen bleibt seiner musikalischen Vielfalt treu. Twenty One Pilots holen ihren 2020 ausgefallenen Auftritt endlich nach. Dazu kommen Zara Larsson, Nina Chuba und Scooter als internationale Top-Acts sowie Hecht und Baschi als Schweizer Publikumslieblinge.

Good to know fürs Open Air St. Gallen

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  • Anreise: Mit dem Open-Air-Ticket kann man gratis mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Sittertobel fahren. Zwischen dem Bahnhof St. Gallen und dem Sittertobel fahren Shuttlebusse.
  • Geheimtipps der SRF-3-Musikredaktion: CMAT bringt den Country-Pop, den Dolly Parton leider nicht ins Sittertobel liefert: maximal eingängig, maximal charmant und voller Ohrwürmer. Nicht umsonst war die Irin zuletzt für den Mercury Prize und die Brit Awards nominiert – unbedingt jetzt schauen, bevor die ganz grossen Hallen rufen.
  • Tradition: Das Open Air St. Gallen ist berüchtigt für Regen und Schlamm – und dieser Schlamm wird geliebt und gelebt. Gummistiefel gehören für Festivalgäste zur Standardausrüstung.

Gurtenfestival (15. bis 18. Juli 2026)

Hoch über Bern treffen sich jeden Sommer tausende Musikfans. Zwischen grosser Hauptbühne, Waldbühne mit ausschliesslich Schweizer Acts, Zeltbühne – mit einem Weg, der über kriminell schräges Gelände führt – und legendären Partys im «Supermercado» entsteht auf dem Berner Hausberg eine einzigartige Mischung. Besonders eindrücklich: die Sonnenuntergänge mit Blick über die Stadt.

Gruppe junger Menschen auf Hügel bei Sonnenschein und Festival.
Legende: So lässt sich der Sommer aushalten: eine kurze Pause mit gutem Essen im Sonnenuntergang auf dem Gurten. SRF / Noelle Guidon

Kraftklub, Lily Allen, Teddy Swims und Nina Chuba zum Zweiten – das sind ein paar der grossen Namen auf dem «Güsche».

Nach Patent Ochsner im letzten Jahr spielen auch dieses Jahr Berner Lokalhelden auf dem Gurten: Lunik geben nach langen Jahren ihr Festivalcomeback auf der Waldbühne.

Good to know fürs Gurtenfestival

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  • Anreise: Die Nutzung der Gurtenbahn ist im Ticketpreis inbegriffen, genauso wie der Weg mit dem ÖV vom Bahnhof zur Gurtenbahn.
  • Geheimtipp der SRF-3-Musikredaktion: Deki Alem zeigen, wie Big Beat 2026 klingt: irgendwo zwischen Gorillaz, Young Fathers und komplett überdrehtem Underground-Rave. Die schwedischen Newcomer haben alles, um schon sehr bald nicht mehr als Geheimtipp zu gelten.
  • Tradition: Für viele gehört der Fussmarsch auf den Gurten genauso zum Festival wie die Konzerte selbst. Statt die Gurtenbahn zu nehmen, führt die Wanderstrecke 20 bis 40 Minuten den Berg hinauf.

Paléo Festival (21. bis 26. Juli 2026)

In Nyon wird die Plaine de l’Asse jeden Sommer zur grössten Festivalstadt der Schweiz. Rund 250'000 Tageseintritte verkaufte das Festival innert kürzester Zeit. Das Paléo Festival steht für eine Mischung aus Grossfestival und Dorf auf Zeit – und ist weit über die Schweiz hinaus bekannt.

Luftaufnahme eines grossen Musikfestivals mit Zelten und Bühnen.
Legende: Ein temporäres Dorf – und das grösste Festival der Schweiz: das Paléo Festival in Nyon. Paléo Festival Nyon / Lucie Gertsch

Katy Perry, Gorillaz, The Cure und Twenty One Pilots lauten ein paar der grossen Namen am Paléo Festival. Das Festival in Nyon setzt auch dieses Jahr auf maximale Vielfalt: Von Pop über Elektro bis Rap und Rock ist praktisch alles vertreten – insgesamt treten über 100 Acts auf.

Good to know fürs Paléo Festival

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  • Anreise: Das Festival liegt in Nyon zwischen Genf und Lausanne. Es ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Das ÖV-Ticket ist nicht im Festivalpass enthalten.
  • Geheimtipp der SRF-3-Musikredaktion: Joshua Idehen verbindet Poetry, Beats und Ekstase zu etwas, das gleichzeitig Clubnacht und Gesellschaftskommentar ist. Wer sich selbst als «afrikanische Taylor Swift» ankündigt, darf liefern – und genau das tut er mit einer gehörigen Portion Rhythmus, Wucht und Liebe.
  • Tradition: Schlendern auf dem grossen Gelände gehört am Paléo dazu. Sich einmal absichtlich zu verlaufen, um die viele Street-Art und die versteckten Food-Stände zu entdecken, ist Teil des Erlebnisses des grössten Festivals der Schweiz.

Stars in Town (29. Juli bis 8. August 2026)

Zum 15. Mal lockt das Stars in Town – wie der Name vermuten lässt – grosse Musik-Acts in die historische Altstadt von Schaffhausen und schafft damit eine einzigartige Stimmung in der sonst so beschaulichen Stadt am Rhein.

Nachtkonzert auf einem belebten Stadtplatz.
Legende: Stars auf der Bühne – und im Hintergrund strahlt der Munot, Schaffhausens Wahrzeichen. SRF / Anna-Tia Buss

Internationale Namen wie Lewis Capaldi, Lenny Kravitz oder Amy Macdonald kombiniert Stars in Town mit Schweizer Publikumslieblingen wie Lo & Leduc und Gölä. Gerade die Kombination von unterschiedlichster Musik und Altstadt-Kulisse macht die Konzertabende besonders.

Good to know fürs Stars in Town

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  • Anreise: Am besten reisen Sie mit dem öffentlichen Verkehr an – vom Bahnhof Schaffhausen erreichen Sie das Festivalgelände in wenigen Gehminuten. Für Autofahrer stehen verschiedene kostenpflichtige Parkhäuser und öffentliche Parkplätze zur Verfügung
  • Geheimtipp der SRF-3-Musikredaktion: Eileen Alister ist als «SRF 3 Best Talent» vom Mai 2026 auf bestem Weg Richtung internationale Popkarriere. Wer ihre emotionalen Songs noch in der Schaffhauser Altstadt statt irgendwann in riesigen Venues erleben will, sollte die Gelegenheit jetzt nutzen.
  • Tradition: Ein Spaziergang durch die Altstadt gehört am Stars in Town dazu, ob zu einer der Nebenbühnen, DJ-Spots oder doch an den Rhein für eine kurze Musikpause.

Heitere Open Air (7. bis 9. August 2026)

Über den Dächern von Zofingen verwandelt sich der Heiternplatz jeden Sommer in ein stimmungsvolles Festivalgelände. Nicht zuletzt wegen seiner überschaubaren Grösse, der entspannten Atmosphäre und des genreübergreifenden Line-ups zwischen Pop, Rock und Hip-Hop ist das Heitere Open Air bekannt dafür, Besucherinnen und Besucher jeden Alters anzuziehen.

Gruppe von Menschen bei einem Outdoor-Event im Sommer.
Legende: Anfang August ist die Hitze praktisch garantiert – also unbedingt auf Sonnenschutz achten! Heitere / Alexandra Rothlin

Das diesjährige Line-up des Heitere Open Air verbindet internationale Pop- und Hip-Hop-Grössen mit Schweizer Publikumslieblingen: Zu den auffälligsten Namen gehören etwa Amy Macdonald, Clean Bandit und Calum Scott, ergänzt durch Schweizer Festivallieblinge wie Lo & Leduc, Bligg und Edb.

Good to know fürs Heitere Open Air

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  • Anreise: Für zehn Franken kann man einen Parkplatz mieten. Ansonsten bringen Sie die regulären Zugverbindungen an den Bahnhof Zofingen. Von dort fahren Shuttle-Busse zum Festivalgelände.
  • Geheimtipp der SRF-3-Musikredaktion: Ella Stern liefert die grossen Deutschpop-Momente, bei denen Gen-Z-Fanchöre quasi vorprogrammiert sind. Mit viralen Tiktok-Covern und ausverkauften Headline-Shows hat sich die Wienerin in Rekordzeit vom Social-Media-Phänomen zur Austropop-Hoffnung gemausert.
  • Tradition: Am Heitere gibt es viel zu entdecken: Auf dem Zeltplatz werden hohe Zeltbauten errichtet und es entsteht eine spezielle, dorfartige Stimmung. Ein Spaziergang über den Zeltplatz lohnt sich also auch, wenn man nicht am Open Air übernachtet. Alternativ ist das Gelände auch vom traditionellen Riesenrad zu bestaunen – der Vorteil: Hier gibt es zusätzlich eine einmalige Sicht auf das umliegende Mittelland und die Zentralschweiz.

Radio SRF 3, «Ticketzischtig», 2.6.2026, 8:13 Uhr

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