Dario Cologna: «In Romanisch lässt es sich besser lästern»

Anic Lautenschlager und David Spinnler haben Dario Cologna für eine kurze Stippvisite in Davos getroffen und den Olympiasieger unter anderem gefragt, ob er ein anderer ist, wenn er Romanisch spricht.

Die Geschichte von Dario Cologna hört sich an wie ein Märchen. Er, der Bub aus dem hintersten «Krachen» wird Olympiasieger im Langlauf.

Klein Dario wuchs in Tschierv, im Münstertal auf. «Das ist meine wahre Heimat.» Mit Vater Remo spricht Dario Jauer, eine Dialektvariante von Vallader. Doch heute, in den Interviews, hört man Cologna kaum je romanisch sprechen. Ausser bei SRF 3 Allegra Rumantschs.

«  Ich denke und träume rätoromanisch, wobei es langsam Deutsch wird. »

Dario zeichnet seine ruhige Art aus, von ihm waren nie grosse Sprüche zu hören. Es ist bescheiden geblieben. Doch der ruhige Langläufer aus dem Münstertal ist ehrgeizig und im Training enorm fleissig. Ein typischer Schweizer, könnte man aufgrund dieser Eigenschaften sagen. Vergangenes Jahr wurde er zum «Schweizer des Jahres 2012» gekürt.