Bildergalerie: Muse liefern eine knüppelharte, perfekte Rockshow

Von A bis Z perfekt. So kann man die Gurten-Show des englischen Rock-Trios bezeichnen. Mit einem sehr harten Programm liessen die Rocker dem Publikum wenig Zeit zur Erholung und bretterten durch ein knüppelhartes Set.

Muse am Gurtenfestival 2016

Vom ersten Ton an drückten Sänger und Gitarrist Matthew Bellamy und seine beiden Mitstreiter das Gaspedal durch und begeisterten mit viel Spielfreude und einem Programm, welches vor allem durch härtere Songs ihres Katalogs führte.

Für Muse-Fans und Freunde krachender Gitarren-Musik war die Muse-Show ein wahres Fest. Und auffällig: Selten klang ein Rockkonzert an einem Open-Air besser, klarer, fetter als hier.

Dabei liessen Muse dem bunt gemischten Publikum aber wenig Zeit um Luft zu holen und streuten nur sehr wenige ruhigere Songs in ihr Programm, was wohl manchen Zuschauer etwas abschreckte.

Zu perfekte Show für das Gurtenpublikum

Auch wirkte ihr Konzert an manchen Stellen etwas zu perfekt und durchgeplant, sodass nie wirklich Nähe zwischen Publikum und Band entstand. Bei dem im Vergleich zu anderen Festivals immer etwas reservierten Gurten-Publikum kam das nicht nur gut an.

Nichtsdestotrotz zeigten Muse, dass ihre sonst so gewaltige Stadion-Show auch in reduzierter Form, auf einer Festival-Bühne, perfekt funktioniert. Man kann sogar behaupten: Bei Muse ist weniger tatsächlich mehr!