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Festivalsommer Festival-Luxus: In diesen Campers möchtest auch du schlafen

Festival heisst: viel nackte Haut, Livemusik und heftige Kater. Schlafen ist dann eigentlich überbewertet. Trotzdem – ein Maträtzli für den Power Nap braucht's schon. Am Greenfield ist man höchst luxuriös unterwegs. Nirgendswo findet man so viele Camper und Büsli wie in Interlaken.

Die weiteren Büsli stehen dem Postauto in nichts nach ...

Andrea aus dem Maggiatal (TI) mit seinem VW T1 (Jg. 1959).
Legende: Andrea aus dem Maggiatal (TI) mit seinem VW T1 (Jg. 1959). SRF / Noëlle Guidon

Der Klassiker – die Sitze hat der Tessiner rausgeschraubt und mit einer Liege ersetzt.

Steffi und ihr VW T3.
Legende: Steffi und ihr VW T3. SRF / Noëlle Guidon

Steffi hat ihr «Pornobüssli», wie sie ihren VW T3 liebevoll nennt, selber ausgebaut. Der Name komme vom sexy Leopardeninterieur. An Festivals geht sie meistens nur noch mit dem Camper.

Ivan aus dem Kanton Fribourg mit seinem VW T3 (Jg. 1987).
Legende: Ivan aus dem Kanton Fribourg mit seinem VW T3 (Jg. 1987). SRF / Noëlle Guidon

«Dicke Berth» nennen Ivan und seine Freundin ihr VW-Büsli. Gekauft haben sie den alten Postbus vor 1,5 Jahren – bereits ausgebaut. Einzig die Matratze haben sie ersetzt. Macht Sinn.

François aus Montreux mit seinem Mercedes Lastwagen.
Legende: François aus Montreux (VD) mit seinem Mercedes Lastwagen. SRF / Noëlle Guidon

Der Lastwagen von François kann bis zu 9 (!) Tonnen Gewicht tragen – was auch nötig ist, denn das Gefährt ist völlig autonom. Ausgerüstet ist es mit Solarpanels und hat nebst einer voll funktionierenden Küche ein Bad mit Warmwasser. François besucht mit seinem Mercedes Festivals in der ganzen Schweiz. Schön an Schweizer Open Airs findet der Welsche, dass sie helfen, den Kantönligeist innerhalb der Schweiz zu überwinden.

Alice aus Grossbritannien und ihr Talbot-Bus.
Legende: Alice aus Grossbritannien und ihr Talbot Sportsman. SRF / Noëlle Guidon

Aus dem Vereinigten Königreich ist der Partner von Alice extra nach Interlaken ans Greenfield mit dem Talbot Sportsman gereist. Sie ist das erste Mal mit Camper an einem Festival, findet es aber grossartig – man sei einfach freier und es ist ur-gemütlich

Roman aus dem Kanton Aargau mit seinem VW T3 (Jg. 1990).
Legende: Roman aus dem Kanton Aargau mit seinem VW T3 (Jg. 1990). SRF / Noëlle Guidon

Roman ist gänzlich unabhängig mit seinem Camper: Sein selbstausgebauter VW hat fliessend Wasser, eine Dusche sowie eine kleine Küche. Besonderer Hingucker: Der Lichtli-Sternenhimmel, für eine romantische Auszeit während den Festivals.

Sämi und sein VW T3.
Legende: Sämi und sein VW T3. SRF / Noëlle Guidon

Im Bus, so Sämi, habe er alles was er zum Leben braucht. Drum ist der Veganer nebst Festivals auch häufig in der Wildnis mit seinem VW-Bus anzutreffen. Immer im Vorratskästli von Sämi zu finden: Schoggicrème und Chilli-Tee.

Richtig häuslich, die Greenfielder.

Und wie sieht's mit der emotionalen Seite aus?

Du bist zu Hause und wärst lieber am Greenfield? Voilà:

2 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Keller (Roger_Keller)
    @Hadrian Han: Mal überlegt, was es energetisch kostet, alle zwei Jahre ein neues Auto zu kaufen? Dieses muss ja auch hergestellt werden. So ein alter VW-Bus mag vielleicht eine Dreckschleuder im Sinne von CO2 sein, aber die Feinstaubproblematik oder zu hohe Stickoxid-Werte kennt man bei diesen Motoren nicht.
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  • Kommentar von Hadrian Han (EU als Partner und Chance)
    Was "lustig" daherkommt ist ökologisch äusserst problematisch. Es ist zu bezweifeln, dass die "fortschrittlichen" vermutlich teils links/grün angehauchten Eigentümer dieser Fahrzeuge diese mit den modernsten Motoren umgerüstet haben. Ein Skandal, dass solche Dreckschleudern zugelassen sind. Verluderung auf hohem Schweizer Niveau oder neues Proletariat :-) ?
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