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Greenfield Festival 2019 «Die Schweiz ist ein rückständiges Land!»

Wie stehen eigentlich die Besucherinnen am Greenfield Festival zum Frauenstreik? Interessiert, beteiligt oder davon unberührt? Wir haben bei ihnen und einigen Rockstars nachgefragt.

Neben den Besucherinnen des Greenfield Festivals haben wir in Interlaken mit zwei Rockmusikern geredet, die ihre politische Meinung nicht verstecken: Campino von den Toten Hosen und Monchi von Feine Sahne Fischfilet.

Campino: «Habe nix mitbekommen»

Vom Frauenstreik hat der deutsche Punk-Sänger nichts mitbekommen - auch nicht, als dieser im März in Deutschland stattfand. Wohl auch, weil der Sänger mit seiner Band Die Toten Hosen regelmässig im Ausland auf Tournee ist.

Aber ich wünsche euch, dass man es spürt und dass es rauscht!
Autor: CampinoSänger

In seinem Umfeld spüre er aber keine Trennung zwischen Frau und Mann. Diese sei schlicht kein Thema.

Legende: Video Campino zum Frauenstreik abspielen. Laufzeit 01:28 Minuten.
Aus Festivalsommer vom 13.06.2019.

Eine eigene Bewegung gestartet

Die Punkrocker Feine Sahne Fischfilet, Link öffnet in einem neuen Fenster sind nicht nur bekannt für ihre mitreissenden Party-Shows, sie engagieren sich auch politisch. Die Band aus Mecklenburg-Vorpommern positioniert sich klar gegen Ungleichheit und Rechtspopulismus und startete 2016 eine eigene Kampagne «Noch nicht komplett im Arsch. Zusammenhalten gegen den Rechtsruck», Link öffnet in einem neuen Fenster.

Sänger Jan «Monchi» Gorkow und seine Band sind oft in der Schweiz unterwegs und kriegen auch mit, wie es hierzulande mit der Gleichstellung von Frau und Mann steht.

Legende: Video Jan «Monchi» Gorkow über Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann abspielen. Laufzeit 00:19 Minuten.
Aus Festivalsommer vom 13.06.2019.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Allen der die "Schweiz zu rückständigen ist" sollen bitte auswandern! Dann gibt es mehr Platz für die welche nichts zu "Motzen" haben!
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  • Kommentar von Rolf Wysshaar  (Seeländer)
    Ich hatte in den letzten 25 Jahren verschiedene Arbeitgeber. Der Grundlohnwar bei Mann und Frau überall gleich. Unterschiede gabs dann, z. T. durch Alter oder Erfahrung, aber selbst das nicht überall. Messi und Ronaldo verdienen ja auch nicht gleichviel, von Anderen gar nicht zu sprechen, obwohl alle einem Ball nachrennen. Zudem, gehts jetzt nur um Lohn oder wirklich Gleichberechtigung? Von Rentenalter, Militärdienst etc lese und höre ich nämlich nie etwas.
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  • Kommentar von Hermann Roth  (Dr. Wissenschaftler)
    Ich habe da einen rationalen Ansatz: gleicher Lohn für gleiche (!) Arbeit absolut ja, zu berücksichtigen sind lediglich Erfahrung und Leistung, nicht Geschlecht und auch keine späteren potentiellen Schwangerschaften. Wehrpflicht für alle sehe ich (aufgrund evidenter biologischer Unterschiede) nicht unbedingt, aber eine Dienstpflicht für alle sehr wohl. Umgekehrt ein angemessener Vaterschaftsurlaub und als Pendant zum Valentinstag die bundesweite Anerkennung des Schnitzel & Blowjob-Tages.
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    1. Antwort von Rolf Wysshaar  (Seeländer)
      Basislohn ja, aber dann kommen noch Leistungen etc dazu. Oder wollen wir, ob Mann oder Frau, am Fliessband gleichviel, wenn einer in der gleichen Zeit 50 statt 30 schafft? Basislohn ok, aber ein Bauarbeiter verdient bei 9Std am Tag auch weniger als ei er bei der Bank oder Versicherung. Man kann einfach nicht alles gleich machen. Man könnte meinen, die Männer hätten alle den gleichen Lohn. Auch im gleichen Unternehmen gibts selten 2 mit dem genau gleichen Lohn.
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