Greenfield Festival: 6 Dinge, die du als Rocker kennen musst

Das Greenfield Festival ist das grösste Rock- und Metalfestival der Schweiz. Wenn du dazugehören willst, solltest du diese 6 Begriffe auswendig kennen. Wir geben Starthilfe.

Konzertbesucher am Greenfield Festival. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Diese Greenfielder sprechen fliessend metalisch. Behaupten wir jetzt mal so. SRF / Noëlle Guidon

Moshpit

Der ultimative Weg, deiner Lieblingsband Tribut zu zollen – der Moshpit. Urban Dictionary umschreibt den Moshpit als «kontrollierte Gewalt». Beim an Rock-, Metal- und Punkkonzerten anzutreffenden Moshpit bilden die Zuschauer vor der Bühne einen Kreis. Je härter die Musik, desto grösser wird dieser. Die Tanzwütigen «moshen» sich innerhalb dieses Kreises – rumspringen, sich anrempeln, gar herumschubsen gehört dazu. Ungeschriebenes Gesetz beim Moshpit: Zigaretten, Flaschen und spitzige Gegenstände bleiben draussen.

Ein Circle Pit am Greenfield Festival. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kurz bevor's losgeht, bildet die Menge einen Kreis. Dann wird beim Moshpit ordentlich «geslammt». SRF / Noëlle Guidon

Circle Pit

Gleich wie beim Moshpit bildet die Menge einen Kreis. Anstatt sich aber scheinbar planlos zu schubsen, pogen die Tanzenden einer Kreislinie entlang in dieselbe Richtung.

Immer schön im Chreisli rum – ein Circle Pit am Rock im Park.

Metal Fork

Eine Hand, welche die «Metal Fork» zeigt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Rock on. SRF / Noëlle Guidon

Quasi das Winken der Metal- und Rock-Szene. Bei der Geste werden Zeigefinger und der kleine Finger von der Faust abgespreitzt. Auch bekannt als «Pommesgabel» oder «Teufelsgruss». Aber aufgepasst – in Italien gilt die «mano cornuta» (gehörnte Hand) als vulgäres Zeichen und Beleidigung.

Battle Jacket

Wer dem Vorurteil glaubt, Rocker seien nicht modebewusst, dem wird mit der Battle Jacket das Gegenteil bewiesen. Die Jeans-Weste wird von Metalheads auf der ganzen Welt getragen, um ihre Fantreue zur Schau zu stellen. Es gibt allerdings nicht eine Battle Jacket – jeder individualisiert seine mit Patches oder Pins der Lieblingsband. Zu beachten für Neu-Modeschöpfer: Es gilt in der Szene als verpönt, Patches von Band auf die Jacke zu nähen, welche man nicht kennt. Auch wenn der Aufnäher noch so hübsch ist.

Drei Besucher am Greenfield Festival. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Drei hübschen Battle Jackets – inklusive Metal Fork und anderen unnetten Gesten. SRF / Noëlle Guidon

Wall of Death

Wer seine Knochen mag, haut besser hurtig ab, wenn die Band zu einer Wall of Death aufruft. Angelehnt an die epische Schlacht in «Braveheart» ist die Wall of Death eine besondere Art des Pogos. Long Story Short: Zwei gegenüberstehende Tanzgruppen stürmen auf Kommando des Sängers aufeinander los. Nach dem Aufprall wird dann fröhlich im Moshpit weitergehüpft. An vielen Festivals ist die Wall of Death verboten – was die Bands nicht hindert, trotzdem dazu aufzurufen. Die Busse zahlen sie dann aus dem Tour-Kässli.

Bier

Hauptlöschgetränk. Dänks.

Eine Frau hält am Greenfield Festival ein Bier in der Hand. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zum Wohl. SRF / Noëlle Guidon

Selbstverständlich gibt's noch weitere metalische Dinge – wer diese am besten kennt ...

... sind unsere SRF 3-Superpass-Gewinner Martin und Lukas.

Du verpasst das Greenfield Festival 2017? Kein Problem, hier gibt's die ersten Bilder:

Das Greenfield Festival 2017 in Bildern