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Legende: Video Sophie Hunger am Gurtenfestival 2019 abspielen. Laufzeit 22:54 Minuten.
Aus Festivalsommer Livekonzerte vom 28.07.2019.
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Gurtenfestival 2019 Sophie Hunger: «Ich vermisse Bern immer ein bisschen»

Sie wohnt in Berlin und hat ein Zimmer in Paris. Ihre Wurzeln, die hat Sophie Hunger aber in Bern. «Dort, ‹Im Weidli›, am Fuss des Gurtens bin ich aufgewachsen!», sagt die Songwriterin als sie am Freitag auf der Gurtenbühne steht. Im grossen Bern-Interview erzählt sie uns alles über ihre «Heimat».

Wann hat Sophie Hunger ...

... zum letzten Mal eine Berner Band gehört?

«Patent Ochsner und Züri West, das sind Legenden. Im Moment finde ich aber auch Lo & Leduc und Steff La Cheffe sehr cool. Wahrscheinlich weiss ich nicht mehr genau, was im Berner Untergrund läuft, weil ich jetzt ausschliesslich ‹berühmte› Leute erwähnt habe. Aber das sind die Ersten, die mir gerade in den Sinn gekommen sind! Ah, und natürlich Stiller Has. Der einzige Rockstar der Schweiz!», erzählt uns Sophie Hunger im Interview.

Patent Ochsner, eine der wichtigsten Bands meines Lebens. Ich habe sie hier auf dem Gurten schon live gesehen als ich noch klein war.
Autor: Sophie Hunger

Patent Ochsner sind für Sophie Hunger aber «mehr» als einfach «nur» eine Band. Gleich nach unserem Interview wird die Songwriterin schnurstracks Richtung Hauptbühne laufen, wo Büne Huber und Co. gerade spielen: «Eine der wichtigsten Bands meines Lebens. Ich habe sie hier auf dem Gurten schon live gesehen als ich noch klein war.»

Hunger fügt an: «Diese Instrumente, dieses freie Spielen, das habe ich auch für mich übernommen. Schon als ich sie damals gesehen habe, dachte ich mir: ‹So eine Band möchte ich einmal haben!›»

... das letzte Mal Bern vermisst?

Bern hat vor allem in Sophie Hungers Kindheit eine grosse Rolle gespielt. Im Alter von 7 ist sie von London nach Bern gezogen, mit 14 ist sie wieder weggezogen. Trotzdem hat die Stadt bei Hunger einen für immer prägenden Eindruck hinterlassen.

«Ich glaube, ich vermisse Bern immer ein bisschen», erzählt sie uns, bevor sie zu einem kleinen ethnographischen Exkurs ansetzt: «Berner sind zwar Deutschschweizer, von der Ethnologie her aber Lateiner und Burgunder. Darum haben sie sowohl das Leichte und Sinnliche von den Welschen in sich, aber auch die allemanische Sprache. Genau an dieser Schnittstelle fühle ich mich zuhause.»

Wann war Sophie Hunger eigentlich ...

... das letzte Mal in der Aare?

«Vor zwei Jahren als ich in einem Studio in Bern an den Liedern meines letzten Albums gearbeitet habe. Jeweils am Nachmittag habe ich mich mit meinem Bruder und seiner Frau getroffen, um schwimmen zu gehen. Das war das absolut Richtige. In dieser Woche habe ich u.a. ‹Tricks› geschrieben.»

... das letzte Mal an einem YB-Match?

«Ich glaube vor fünf Jahren. Eventuell ein Cup-Match? Ich kann mich nicht mehr daran erinnern.»

... das letzte Mal im Dachstock?

Letzten Dezember spielte Sophie Hunger zwei Konzerte im Dachstock der Reitschule - aber nicht nur das. Sie übernachtet auch dort.

«Im Dachstock hat's oben drin einen Massenschlag, da kann man übernachten. Uns wird zwar ein Hotel angeboten, trotzdem übernachte ich immer dort. Am Morgen ganz alleine durch den Dachstock zu geistern, um herauszufinden, wo der Stromschalter für die Kaffeemaschine ist ... das ist einfach ein Traum!»

... das letzte Mal im Bundeshaus?

Das letzte Mal im Bundeshaus war Sophie Hunger im Kindesalter, weil ihre Mutter dort beruflich zu tun hatte. Sie erzählt: «Ich weiss noch wie die Türe automatisch aufging. Es war eine Tür mit Klinke, also keine Schiebetür. Sie öffnete sich wie von Geisterhand. Mutter Helvetia, die dir die Tür aufmacht wenn du ins Bundeshaus gehst!»

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