Zum Inhalt springen
Inhalt

Gurtenfestival Die Güsel-Helden des Gurtenfestivals

Wenn morgens um 5 Uhr die letzten Partywölfe in die Zelte fallen, machen sich die guten Seelen vom Gurten an die Arbeit und bringen das Gelände wieder auf Vordermann. Aber wer macht denn das bitte freiwillig? Wir haben nachgeforscht und sooo freiwillig ist das alles nicht.

<iframe width="624" height="351" src="https://www.youtube.com/embed/0_iTX7gwPDs?ecver=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

Einen gratis 4-Tages-Pass für den Gurten ist Grund genug, morgens um fünf für zwei Stunden den ganzen Müll aufzusammeln.

Es ist verrückt, was da alles liegenbleibt auf dem Gurten. Neben Zigaretten, Plastikflaschen- und Bechern, Hüten, Rucksäcken, Geldbörsen, Handys und BHs - und in grossen Mengen Höschen und Socken. Warum auch immer...

Viele Höschen und vor allem Socken finden wir jeden Morgen.
Autor: Helferin

Aber nicht nur der Müll muss weg - sondern auch schlafende «Überbleibsel». Um diese restlichen Besucher kümmern sich aber nicht die Helfer, sondern die zweite Truppe: die «Good Morning Crew».

Ein übriggebliebener Besucher wird sanft geweckt und nach dem Tagespass gefragt.
Legende: Ein übriggebliebener Besucher wird sanft geweckt und nach dem Tagespass gefragt. SRF

Zu diesen gehört beispielsweise Iris Balmer Jordi, welche schon seit 22 Jahren zur Putzequipe gehört - und auf dem Gurten wohl schon alles gefunden hat. Besucher ohne gültigen Tagespass werden dann freundlich aber bestimmt vom Festivalgelände geführt - egal in welchem Zustand.

Und dann ist er wieder sauber, der «Güsche», und bereit für die nächsten Konzerte. Um diese Zeit sind dann auch die letzten Party-Wölfe endgültig weg...

Die letzten Party-Wölfe vom Gurten

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Bei und während jedem solchen "Open-Air-Festival" (Kesselschmitten-Lärm und Lichteffekte-Haschereien), zeigt sich die mehrheitliche Gesinnung und Lebensauffassung der "Besucher(innen)": Ich lebe und geniesse, der Abfall (und meine verbrauchte Unterwäsche, etc.) sollen doch "Andere" aufräumen, wenn sie das stört....! Für einen 77-jährigen "Grufti", einfach erschreckend, nicht nachvollziehbar und immer wieder unglaublich!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Wenn es ohne Konsequenzen nicht funktioniert, dann muss eben ein funktionierendes Konzept mit den notwendigen Kontrollen bei Eintritt und Austritt, mit Depotgebühren eingeführt werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen