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Heitere Openair 2018 Das sind die verrückten Zeltbauer vom Heitere Openair

Schon drei Tage bevor das Openair los geht, wird tonnenweise Baumaterial auf den Heitere geschleppt, um damit wunderschöne Prachtsbauten zu errichten. Tina Nägeli war dabei, hat selbst tatkräftig mit angepackt und natürlich auch gefragt: warum macht ihr das eigentlich?

Wer noch nie am Heitere Openair war, sollte das einmal im Leben nachholen – und sei es nur für einen Rundgang auf dem Zeltplatz. Denn hier übertreffen sich die Besucher mit ihren Zeltbauten Jahr um Jahr aufs Neue.

Während die meisten Festivals eine klare Beschränkung für Anzahl und Grösse der Zelte haben, wird emsiges Bauen am Heitere Openair sogar unterstützt und gefördert.

«Wir wollen mit den Besuchern gemeinsam was schaffen.»

Laut Zeltplatz-Chef Dirk Stolp ist das Heitere Openair eines der wenigen Festivals, welche solche aufwändigen Zeltbauten überhaupt noch zulässt. Und der Grund ist einfach: man will mit den Besuchern gemeinsam etwas kreieren.

Wir sind eines der wenigen Openairs, die das noch zulassen.
Autor: Dirk StolpCamping-Chef

Dazu werden den Besuchern zum Beispiel spezielle Fahrbewilligungen ausgestellt, damit sie das ganze Material auf den Zeltplatz fahren können. Normalerweise wäre dort ein Fahrverbot. Dirk macht seinen Job seit 15 Jahren und was die Leute jeweils aus dem Boden stampfen, überrascht und begeistert ihn jedes Jahr aufs Neue.

Tina Nägeli und Zeltplatz-Chef Dirk Stolp.
Legende: Tina Nägeli und Zeltplatz-Chef Dirk Stolp. SRF

Ein Gewitter als Auslöser

Seit Jahren schon unter den fleissigen Zeltstadt-Architekten befinden sich Dominic und seine Freunde. Sie bauen am Dienstagabend, drei Tage vor Festivalbeginn, bereits ihre Zeltstadt auf.

Dass die Gruppe überhaupt so aufwändig campiert, hat einen Grund. Vor Jahren waren Dominic und seine Freunde nur mit einem kleinen, billigen Pavillon vor Ort und gerieten in ein Unwetter. Seither setzten sie auf Wind- und Regen-gesichterten Unterschlupf. Mit einer Gruppe von rund 20 Personen verbringen sie nun das Festival in ihrem Saloon.

Keinen Dreck hinterlassen

Wir hatten es schon oft in diesem Sommer: Das Problem mit dem ganzen Abfall nach Festivalende, wo Besucher ganze Pavillons und Zelte stehen lassen. Für Dominic und seine Gruppe ist das kein Thema.

Denn: alles, was die Gruppe auf den Heitere-Zeltplatz schleppt, nimmt sie auch wieder mit. Und wenn etwas kaputt geht, dann wird das fürs nächste Jahr ersetzt und entsorgt.

Übrigens: Wir sind auch während des Festivals vor Ort am Heitere und bringen dir die tollsten Konzerte direkt von den Bühnen zu dir nach Hause.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Übrigens: Wir sind auch während des Festivals vor Ort am Heitere und bringen dir die tollsten Konzerte direkt von den Bühnen zu dir nach Hause. Das kann ich bestätigen. In der ganzen Umgebung kann man es hören über manchen Kilometer hinweg gelangt es "zu dir nach Hause". Also man muss nicht mal ans Konzert hingehen man bekommt es sogar unfreiwillig nach Hause angeliefert.
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