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Festivalsommer Wie ein Ehepaar: BOY wissen, wie man es lange miteinander aushält

BOY, das Duo bestehend aus der Zürcherin Valeska Steiner und der Hamburgerin Sonja Glass, feiern in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Vor ihrem Konzert am Blue Balls Festival haben sie Tina Nägeli erzählt, wie sie es so lange miteinander ausgehalten haben.

BOY live am Blue Balls Festival 2017.
Legende: BOY live am Blue Balls Festival 2017. Flavio Leone / Blue Balls Festival

Mit ihrem Debutalbum «Mutual Friends» schafften die beiden Freundinnen den Durchbruch und landeten mit dem Song «Little Numbers, Link öffnet in einem neuen Fenster» einen weltweiten Hit. An den Erfolg dieses Überhits konnten sie danach zwar nicht mehr anknüpfen – und trotzdem weiss man bei BOY immer, was man bekommt: Gute Songs, die schön verpackt sind und einen zum Zuhören und Träumen verleiten.

Dass man es so lange miteinander aushält ist nicht selbstverständlich. Im Interview vor ihrem Konzert am Blue Balls Festival erzählen die beiden, worauf man achten sollte, wenn man es lange miteinander aushalten möchte.

Das Wichtigste ist, sich im richtigen Moment zu entschuldigen und nicht zu stolz zu sein.
Autor: Valeska Steiner

Sonja Glass sieht Parallelen zu einer Liebesbeziehung: «Wenn du so eng zusammenarbeitest, wie es bei uns der Fall ist, ist es sehr ähnlich wie in einer Liebesbeziehung. Der einzige Unterschied ist, dass man nicht zusammen ins Bett geht.»

Eine Premiere am Blue Balls Festival: BOY & Friends

Für den Abschlussabend des Festivals in Luzern spielten BOY nicht ein normales Konzert, sondern haben vier musikalische Wegbegleiter eingeladen. Der Grund: Die Veranstalter des Blue Balls Festivals haben den beiden Musikerinnen eine Carte Blanche verliehen. Begleitet wurden BOY von Wallis Bird, Link öffnet in einem neuen Fenster, Dagobert, Link öffnet in einem neuen Fenster, Fotos, Link öffnet in einem neuen Fenster und Helgi Jonsson, Link öffnet in einem neuen Fenster – mit allen vier Acts haben Valeska Steiner und Sonja Glass schon zusammengearbeitet.

1 Kommentar

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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Die Band hat fast nur weibliche Fans und die Männer in der Band haben tunlichst im Hintergrund zu bleiben, so wie es sich für "brave Arbeiterbienen" geziemt. das ist ein Lesbengemeinschaft, das ist das ganze Geheimnis. Den Sound finde ich höchst banal und langweilig, aber als Hetero-Mann bin ich auch nicht die Zielgruppe.
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