Darum sammeln wir für Kinder in Slums

Über 300 Millionen Kinder weltweit leben in Armenvierteln. In diesen Siedlungen fehlt es an Grundversorgung wie Wasser, Elektrizität und genügend Wohnraum.

Schüler in Lomé, der Hauptstadt Togos. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bessere Zukunft dank Bildung Schülerin in Lomé, der Hauptstadt Togos. SRF

Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch und der Zugang zu Bildung sehr schwierig. Kinder leiden besonders unter diesen erschwerten Bedingungen und werden häufig Opfer von Gewalt, Prostitution, Kinderhandel und Ausbeutung.

Deshalb haben Kinder, die in Slums aufwachsen, einen besonders schweren Start ins Leben.

Mit Projekten in den Bereichen Kinderschutz und Ausbildung wie auch Zugang zur Grundversorgung möchte «Jeder Rappen zählt» 2013 die Lebensbedingungen dieser Kinder verbessern und ihnen so die Chance auf ein besseres Leben bieten.

Von Mexiko City bis Mumbai

Slums gibt es auf der ganzen Welt und dies nicht nur in den ärmsten Ländern. Besonders viele solcher Siedlungen gibt es jedoch in Südamerika, Afrika und Asien. Die grössten Slums befinden sich in Mexiko City, Karachi (Pakistan) und in Mumbai (Indien). In diesen drei Slums leben jeweils über eine Million Menschen.

Die Slums auf der ganzen Welt werden immer grösser und bilden bereits einen festen Bestandteil der ursprünglichen Städte. Weltweit leben fast 900 Millionen Menschen in Slums.

Jedes dritte Stadtkind lebt im Slum

Die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen – rund eine Milliarde – wächst heute in Städten auf. Jedes dritte dieser Kinder lebt in einem Slum.

Für Menschen ohne Geld und ohne Job sind Städte oft die letzte Hoffnung: Sie verlassen ihre Dörfer, um in der Stadt Arbeit und Nahrung zu finden. Viele von ihnen bleiben jedoch arbeitslos und landen in den Armenvierteln.