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Jeder Rappen zählt Kotelett-Schiessen in Schaffhausen

Das Konzept ist ebenso einfach wie genial: Für 30 Franken gibt es sechs Schuss mit dem Sturmgewehr, ein Getränk und ein mächtiges Kotelett zum selber bräteln. Ein zünftiger Spass, bei dem jeder einzelne Rappen «JRZ» zugute kommt.

Ein ferrarirot lackierter Fingernagel bewegt sich langsam Richtung Abzug. Florence Fischer liegt mit dem Sturmgewehr im Anschlag auf dem Schiessplatz Schaffhausen-Birch und visiert die 300m entfernte Zielscheibe an. Stille. Spannung.

Und dann: ein Schuss! Ein spitzer Schrei! Und grosses Gelächter in der Runde: «Wenn man beim Schiessen schreit, kann es nur einen Nuller geben», ruft es von links, «Ich hab einen Vogel abstürzen sehen», schallt es von rechts.

Kein verbissener Wettkampf, sondern ein fröhliches Fest

Spitzenkoch André Jaeger und Florence Fischer.
Legende: Kulinarisches Highlight: Spitzenkoch André Jaeger hatte Risotto im Angebot. SRF

Das Kotelett-Schiessen in Schaffhausen ist gut besucht, und so ziemlich alle haben deutlich mehr Schützen-Erfahrung als die «JRZ unterwegs»-Moderatorin. Macht aber nichts, denn hier steigt kein verbissener Wettkampf: Organisator Pius Zehnder will vor allem dafür sorgen, dass die Besucher eine gute Zeit haben – und dass der Spendenstand von «Jeder Rappen zählt» weiter steigt. Deshalb ist auch Kochkünstler André Jaeger gekommen, der mit seinem Risotto eine edle Ergänzung zu den deftigen Koteletts anbietet.

First-Class-Lagerfeuer und feinstes Wetter

Die mächtigen Fleischlappen bringen 350 Gramm auf die Wage und werden dutzendfach an Stöcken über die First-Class-Lagerfeuer auf dem Festgelände gehalten. Über Strohballen zum Sitzen bis hin zu Astgabeln zum Kotelett-Abstützen ist jedes Detail durchdacht – da will auch das Wetter kein Spielverderber sein: Die Sonne strahlt über Schaffhausen, die Koteletts brutzeln über den Flammen und mit jedem Schuss und jedem Biss kommt ein klein wenig mehr Geld für «Jeder Rappen zählt» zusammen. Volltreffer!

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Richi Leu , Hemmental
    Tolle Idee. Gerne wieder. Danke Pius und Team
  • Kommentar von remo scholz , spreitenbach
    Irgendwie mutet es seltsam an: Kriegs traumatisierten mit Schiessen & Leichenteilen zu helfen...
    1. Antwort von Hugo Niemer , Hinterfultigen
      @Remo: Du kapierst gar nix oder? Wir Schützen betreiben Sport. Nur Sport. Kein Gedanke an Krieg oder so. Es gibt nichts friedlicheres als ein Schützenfest. Da brauchen wir keine Polizei, im Gegensatz zu Fussball oder Eishockey. Und wenn es dir nicht passt wenn jemand ein Kotelett isst, bleib bitte bei deinen Rüebli. Jedem Tierchen sein Pläsierchen....
    2. Antwort von Hansjörg Graf , Oberhallau
      Und Remo Scholz, was macht Du im richtigen Leben für Hilfsbedürftige? Sich über Schützen und Fleischverzehrer aufregen ergibt keine 30 000.- Spende!
  • Kommentar von Andres Frey , Niederlenz
    Tolle, gutschweizerische Idee