SRF Expertinnen und Experten orakeln, wer in den Sparten Musik, Comedy und Film in diesem Jahr für Furore sorgen wird.
Pop: Für diese drei Musikerinnen stehen 2026 die Sterne gut
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Bild 1 von 3. Olivia Dean. Ihr Konzert im Hallenstadion am 20. Mai 2026 ist längst ausverkauft. Bildquelle: IMAGO / Cover-Images.
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Bild 2 von 3. Sienna Spiro. Stilvolle Kleidung liegt der Sängerin im Blut und beeinflusst dabei mehr als nur den Tragekomfort. Sie vereint ihre Liebe zum Hip-Hop mit Streetwear in ihrem Look. Bildquelle: IMAGO/Capital Pictures.
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Bild 3 von 3. Audrey Hobert. Ihr Debutalbum «Who’s the Clown?» erschien im August 2025. Bildquelle: IMAGO/SOPA Images.
Olivia Dean ist der neuste Soul-Star am englischen Pop-Firmament: Sonnenschein in Songs gegossen. Aus der gleichen Talentschmiede wie Adele oder Amy Winehouse singt sich die 26-Jährige via Tiktok direkt in die Herzen der Fans.
Der 20-jährigen Londonerin Sienna Spiro steht ein grosses Jahr bevor. Sie hat die Stimme für Power-Balladen. Durch ihre Songs wiederum fliesst geronnener Mondschein – und trifft damit einen Nerv bei einer Generation, die Pop nicht mehr als Pose, sondern als Gefühlstagebuch versteht.
Die Amerikanerin Audrey Hobert hat ihre Karriere als Autorin für den TV-Sender Nickelodeon an den Nagel gehängt, weil sie lieber für Gracie Abrams Songs geschrieben hat. Jetzt schreibt die 26-Jährige endlich für sich selbst. Ihr selbstironischer Zeitgeist-Pop hat alles, um das nächste grosse Ding aus den Staaten zu werden.
CH-Musik: Drei Namen mit Potenzial für Gesprächsstoff
Das Post‑Mundart-Duo Splendid bringt frischen Wind in die Schweizer Dialektszene. Michael Egger und Levin Dennler haben mit ihrem Debütalbum «Splendid» eindrücklich bewiesen, wie Nostalgie und Moderne verschmelzen können: Beats, Autotune, Gitarren und Texte, die vertraut wirken und trotzdem neu klingen.
Noemi Beza vereint Indie-Pop und Country mit einer Stimme, die hängen bleibt. Als Teenager spielte sie auf namhaften Festivals. 2023 chartete sie mit «Head Up High» in den Airplay Top 50. Ihre aktuelle Single «Hear Me» deutet auf ein vielversprechendes Schweizer Pop‑Talent mit internationalem Potenzial hin.
Soleroy hat sich Gitarre, Klavier und Drums selbst beigebracht – und überzeugt mit einer ausserordentlichen Stimme voller Charakter. Sein erster Song «Call It» wird bereits millionenfach gestreamt und im Radio rauf und runter gespielt. Unterstützt von Mentor Bastian Baker dürfte er 2026 nach diesem Debüt weit darüber hinauswachsen.
Soleroy – «Call It»
Comedy: Diese Schweizer Talente sollten Sie auf dem Schirm haben
Judith Erdin ist gelernte Bäckerin und Konditorin. Das Backen ist und bleibt das Zentrum ihres Schaffens, doch sie würzt es mit einer kräftigen Prise Humor. In ihrem Bühnenprogramm «Streusel on Top» verbindet sie ihr Handwerk mit überraschenden Pointen.
Leila Ladari nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Realitäten des Familienlebens in der Schweiz geht. Mit spitzer Zunge analysiert sie den Alltag und ist ab Mai mit zweiten Staffel ihrer Serie «Leila’s Fix» auf SRF 1 und auf SRF Play zu sehen.
Benjamin Delahaye wechselt auf der Bühne spielerisch zwischen Deutsch, Englisch und Französisch und findet die Komik in den Eigenheiten der Sprache. Er tourt mit seinem Bühnenprogramm «Ctrl-Alt-Ben» und ist Welschland-Korrespondent bei «Late Night Switzerland».
Film: Diese zwei Stars erobern Hollywood
Vom Popstar zur Oscar-Kandidatin. Ariana Grande könnte schon nächste Woche einen Golden Globe für ihre Rolle in «Wicked 2» gewinnen und sie dürfte auch bei den Oscar-Nominierungen dabei sein. Neben den Preisverleihungen hat sie einen grossen Auftritt an der Seite von Ben Stiller und Robert De Niro in der Fortsetzung von «Meet the Parents».
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Bild 1 von 2. Die Sängerin Ariana Grande wird 2026 auch als Schauspielerin für Schlagzeilen sorgen. Bildquelle: Keystone/Neil Hall.
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Bild 2 von 2. Der 28-jährige Australier Jacob Elordi wurde durch die Serie «Euphoria» und zuletzt durch «Guillermo del Toros Frankenstein» auf Netflix bekannt, wofür er bereits seinen ersten grossen Schauspielpreis gewonnen hat. Er ist auch für einen Golden Globe nominiert und dürfte wohl auch bei den Oscars auftauchen. Bildquelle: Keystone/Jordan Strauss.
Vom Teenie-Schwarm zum Charakterdarsteller. Für Jacob Elordi dürfte die Rolle im Kinofilm «Wuthering Heights», der Neuverfilmung des Literaturklassikers, wichtig sein. Dort spielt er an der Seite von «Barbie»-Star Margot Robbie. Zu rechnen ist mit Herzschmerz-Kino vom Feinsten.