Die Felstechnik AG Lungern ist nichts für Memmen

Der blaue Helm steht ihm gewiss gut. Auch die orangefarbene Schutzkleidung sitzt wie angegossen. Dennoch klammert sich unser Reporter Sämi Studer diesmal etwas schutzsuchend an sein Mikrofon. Auf der Baustelle der Felstechnik AG in Lungern wird ganz schön viel Körpereinsatz und Mut abverlangt.

Die Arbeitsbereiche der Felstechnik AG Lungern liegen mal hoch oben oder tief unten im Berg. Die Arbeiter sichern Felsen, sanieren bestehende Bauten und führen auch schon mal eine Sprengung durch. Wer von Höhenangst oder Schwindel geplagt wird, ist hier fehl am Platz. Ein paar Felstechnik-Arbeiter mussten sogar schon in Grönland zittern. Dennoch sind sie hochmotiviert, und das hat seinen Grund.

Familienbetrieb mit persönlichem Touch

Die Felstechnik AG wird nämlich bereits in der dritten Generation als Familienbetrieb geführt. Die Firma ist der grösste Arbeitgeber der Region. Der persönliche Kontakt innerhalb des Teams wird grossgeschrieben. Hier ist man mit jedem auf Du und Du – sogar der Geschäftsführer Matthias von Ah und seine Angestellten grüssen sich mit Vornamen. Ausserdem beteuert von Ah, selber auch schwindelfrei zu sein.

Hoch oben am Seil

Sämi besucht ein Team der Felstechnik AG bei der Arbeit hoch über Lungern, wo die Natursteinmauer an der Brünig-Bahnstrecke saniert werden muss. Hier wird schweres Geschütz aufgefahren. Mit Baggern werden Steine abgetragen und wieder auf die Mauer gehievt. Nur an einem Seil befestigt, hängt ein Arbeiter drei Meter über dem Boden und ist mit einem Hochdruckreiniger zugange. Nein, das wäre definitiv nichts für Sämi. Die Aussicht, von der die Arbeiter schwärmen, geniesst er aber ebenfalls in vollen Zügen.

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