Donnerstag, 12. Mai 2016: Ein Regentag mit vollem Programm

Das Tagesprogramm ist besprochen, die Kinder unterwegs zur Schule. Ich nehme Thea mit zu einem Kunden, bei dem ich den Einlegerahmen im Bett einstelle. Um 8 Uhr scheint unser Tag schon in vollem Gang zu sein.

Eine junge Frau sitzt vor einer Nähmaschine. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Nähmaschine und Conny Halter sind beide voll im Schuss. Conny Halter

Thomas montiert heute Morgen Vorhangstangen und bei vier Türen eine Schliessanlage. Später am Tag wird er noch einen Parkett- und Korkboden verlegen.

Heute möchte Domenica an ihrer künstlerischen Arbeit weiter malen. Ich nehme sie aber mit ins Dorf zum Einkaufen. Anschliessend gehen wir ins «Elliot’s Café», das habe ich ihr letzte Woche versprochen. Die Zeit wird langsam knapp all das Versprochene einzuhalten, da sie bereits morgen wieder nach Hause reist.

Die Aquarellbilder zeigen alle eine Landschaft am See. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Aquarellbilder, welche die Schülerinnen und Schüler am Dienstag gemalt haben, sind inzwischen trocken. Conny Halter

Abstecher in die Schule

Im Zimmer für «Bildnerisches Gestalten» erstelle ich eine Liste für das Schulmaterial, das bestellt werden muss. Thea zeichnet unterdessen ein Schwein, und Domenica räumt die in der Zwischenzeit trockenen Aquarellbilder vom Dienstag weg.

Bei einem Kundenbesuch läute ich bereits zum zweiten Mal vergeblich. Deshalb gehe ich nach Hause, packe die Einkäufe auf und bereite das Mittagessen zu. Heute gibt es Felchenfilet, Spinat und Ebly. Für unsere Kinder ist das eine ihrer Lieblingsspeisen. Domenica hingegen hat noch nie frischen Fisch gegessen.

Am Nachmittag nähe ich zuhause endlich die Stuhlpolsterteile, nachdem ich heute Morgen den festen Nylon-Nähfaden bei «Kathrin's Strickboutique» gekauft habe.

Mutter und Sohn beim Haareschneiden im Wohnzimmer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Conny Halter schneidet ihren Kindern die Haare selber. Conny Halter

Je nach Mondstand fallen die Haare

Haare schneiden steht auf der Mond-App. Ich blicke in die Runde und beschliesse, Lars‘ Haare zu stutzen, wenn er von der Schule nach Hause kommt. Der Fernseher läuft in dieser Zeit. Wegen der vielen Freizeitideen kommt dies eher selten vor.

Heute Abend werden wir alle das Musikvorspiel «Die drei Räuber» der Basisstufe um 19 Uhr geniessen. Ich staune immer wieder wie Monika Morard mit ihrer besonnen Art die Kinder im Xylophon- oder Blockflötenspiel begeistern kann und mit welcher Disziplin und Freude die Kinder das Vorspielen meistern. Hut ab!

Wir kommen nicht darum herum, manchmal abends noch einmal in unserem Büro im Erdgeschoss administrative Arbeiten zu erledigen: Vorstandsarbeit, Buchhaltung, Offerten oder Bestellungen. Dafür gibt die kreative Arbeit im Alltag, der Kundenkontakt und die Familie sehr viel Zufriedenheit zurück. Das ist es uns wert, selbständig Erwerbende zu sein.