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Schwarz-Weiss Fotografie mit Blick ins Aufnahmestudio während einer Hörspiel-Produktion.
Legende: Hans Rudolf Hubler studiert das Manuskript während Robert Egger Regieanweisungen gibt. SRF, 1961
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Hörspiel-Klassiker Hörspiel-Klassiker im Juli – «Geld und Geist»

1843 ist Jeremias Gotthelfs Erzählung «Geld und Geist» erschienen. 1966 schrieb Hans Rudolf Hubler frei nach dem Gotthelf-Roman ein zehnteiliges Hörspiel. Um möglichst nah am Werk zu bleiben, liess er zwischen den Szenen auch den Dichter im Originaltext zu Wort kommen.

SRF Musikwelle hat «Geld und Geist» als Hörspiel-Klassiker im Juli gewählt, zum Gedenken an Hans Rudolf Hubler. Der Hörspiel-Autor verstarb am 24. Mai 2014 kurz vor seinem 92. Geburtstag.

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Der Hörspiel-Klassiker steht jeweils während einem Monat als Download zur Verfügung und kann herunter geladen werden. Danach ist das Hörspiel nur noch über die Audios im Internet zu hören.

Hans Rudolf Hubler (1922-2014)

Hans Rudolf Hubler war ein besessener «Macher». Nach dem Lehrerseminar und einigen Jahren Unterricht wurde er 1959 fester Mitarbeiter im Radio Studio Bern. Dort war er Ressortleiter für Dialekthörspiele, dann Abteilungsleiter für den Bereich «Folklore». Zutreffender für ihn wäre der Begriff «Land und Leute», denn er war neugierig, offen für Andere und Anderes.

Wenn ihn etwas interessierte, konnte er Grenzen sprengen. Jeremias Gotthelf und Carl Albert Loosli faszinierten ihn zeitlebens. Er war ein hervorragender Bearbeiter, setzte einige Romane Gotthelfs als mehrteilige Hörfolge um und schrieb selber Hörspiele, oftmals in Zusammenarbeit mit Erwin Heimann oder anderen Autoren.

Mitwirkende im Hörspiel «Geld und Geist»

Elisabeth Müller-Hirsch (Änneli), Hans Gfeller (Chrischte), Hansjörg Ammann (Sohn Chrischteli), Iris Zehnder (Tochter Annelisi), Urs Hirschi (Sohn Resli), Heinrich Rohrer (Der Dorngrüter), Gertrud Demenga (Frau vom Dorngrüter), Elisabeth Berger (Annemareili), Kurt Weibel (Pfarrer), Charlotte Braun (Erzählerin), Roland Keller (Erzähler), Robert Egger (Der Leser), u.a.

Hörspielfassung: Hans Rudolf Hubler
Regie: Robert Egger
Produktion: SRF 1966
Dauer: 48‘

«Geld und Geist» - Hörspiel in 10 Folgen

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Ferdi Staub , Sonnenberg 10 6313 Menzingen
    Sehr geehrte Damen und Herren wir sind begeistert von dieser Serie Berndeutscher Hörspiele. Frage: Wo können wir die Folgen als Audio-Datei herunterladen? Vielen Dank Fam. Staub Menzingen
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von SRF Musikwelle (SRF)
      Wir freuen uns, dass Ihnen die Hörspiele gefallen. Bei den Hörspiel-Klassikern ist es so, dass sie aus rechtlichen Gründen jeweils nur während eines Monats heruntergeladen werden können. Danach stehen sie nur noch als sogenannte "Audio on Demand" zur Verfügung, das heisst: man kann sie nur noch direkt im Internet hören. Wir hoffen, dass diese Tatsache Ihre Freude an den Hörspielen nicht trübt. Freundliche Grüsse, SRF Musikwelle.
  • Kommentar von Peter Gerber , 5702 Niederlenz
    Herzliche Gratulation zu solchen Hörspielen. Die Hörspiele von Gotthelf sind meine Liebsten. Wie Ueli der Knecht, Ueli der Pächter oder eben wie Geld und Geist. Keines davon habe ich verpasst. Auch möchte ich Ihnen Gratulieren, dass Sie Ihre Hörspiele als Monats-Hörspiel geändert haben. Danke vielmals. Ich Freue mich schon auf das nächste Hörspiel in dieser Währung. Freundliche Grüsse von Peter Gerber
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  • Kommentar von Robert , 6233 Büron
    Herzliche Gratulation zu Geld und Geist. Dies sind Hörspiele welche in jedem Menschen etwas zum Klingen bringen. Wenn der Gotthelf dies auch 1843 geschrieben hat, so haben seine Inhalte gar nichts an Aktualität verloren. Ich denke, jeder kann für sich sehr viele persönliche Lehren darausziehen. Ich persönlich würde mich freuen, wenn noch mehr derartige Hörspiele gesendet würden. Toll fand ich auch die Reihe vom Ueli der Pächter. Bitte weiter so!!!!!! Viele Herzliche Grüsse, Robert Hurschler
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