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Jodlerfest Brig House trifft Jodel und begeistert

Der Erfolg ist beeindruckend: Innert kürzester Zeit wird der DJ Antoine-Hit «Ma chérie» als Jodelversion zum Publikums-Liebling. Über 75'000 Mal wurde das Video auf Youtube bereits aufgerufen, Tendenz nach wie vor steigend.

Legende: Video «Ma chérie» als Jodelversion abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.
Aus Radio SRF Musikwelle vom 08.06.2017.

Als Jodelversion schlägt «Ma chérie» gleich mehrere Fliegen auf einen Streich. Es wirbt für das Eidgenössisches Jodlerfest gleichermassen wie für das ganze Wallis. Es beweist, dass sich Modernes und Traditionelles nicht nur vertragen, sondern auch wunderbar ergänzen. Schliesslich schlägt das Jodellied in der modernen Aufmachung eine Brücke zur jüngeren Generation.

Gratulation!

Die Mischung von House und Jodel kommt gut an und begeistert. «Ich werde von E-Mails nur so bombardiert», meint Christoph Schwestermann, Präsident des Jodlerklubs Ahori. «Alle gratulieren uns zu dieser gelungenen Sache, bisher habe ich noch keine einzige negative Rückmeldung erhalten.»

DJ Antoine findet das Cover zu seinem 2011-Hit cool und lässig gemacht. Es zeige Swissness. «Mir bereitet es Freude, wenn Schweizer mit meiner Musik arbeiten», sagte er gegenüber Radio FM1.

Eine solche Gelegenheit hat man nicht alle Tage.
Autor: Christoph Schwestermann

Entstanden ist das Werbe-Video in Zusammenarbeit mit dem OK des Eidgenössischen Jodlerfests Brig und Valais/Wallis Promotion. Innert kürzester Zeit wurde die Idee umgesetzt. Der Song wurde umgeschrieben und von den beiden Jodlerklubs Ahori Brig-Glis und Zer Tafernu geprobt. Dann gingen die Sänger und Sängerinnen ins Tonstudio. Gedreht wurde an einem einzigen Tag zwischen Naters und Blatten sowie auf der Belalp.

«Für uns alle war das ein sensationelles Erlebnis», sagt Christoph Schwestermann. «Eine solche Gelegenheit hat man ja nicht alle Tage. Wir hatten grossen Spass.»

1 Kommentar

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  • Kommentar von Felix von Wartburg (felitsche)
    Da beide Musikrichtungen die gleichen Wurzeln haben ist ein Zusammenführen nichts Neues. Aber das Neue «fägt» gewaltig! Ich bin – trotz meiner 74 Jahre angetan vom neuen Sound. Musikalisch liegt da viel drin. Nur gilt es, die völlig verstaubten, verkalkten und vergeistigten «Heile-Welt-Texte» der Ländlermusik dem neuen Sound anzupassen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dann Jugendliche gerne wieder Chutteli und Trachten tragen und in einem Chor Ländler singen und Jodeln würden.
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