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Portrait von Renata Pitsch und Käthi Besimo.
Legende: Renata Pitsch und Käthi Besimo wurden beide kürzlich pensioniert. zvg
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Neuer Lebensabschnitt Pensionierung in Sicht!

Die beiden Frauen Kähti Besimo und Renata Pitsch wurden kürzlich pensioniert. SRF Musikwelle begleitete sie letzten Sommer vor ihrer Pensionierung und fragt heute nach, wie es ihnen im Ruhestand geht.

Käthi Besimo voller Vorfreude

Käthi Besimo liess sich mit 62 Jahren am 1. Oktober 2019 frühpensionieren. Der Herbst als Zeitpunkt ihrer Pensionierung wählte sie ganz bewusst aus, weil sich dann auch in die Natur zurückziehen könne, sagte die damals noch Berufstätige im Sommer 2019.

Sie war voller Vorfreude wegen der bevorstehenden Pensionierung. Vor allem auf das spontanere und freiere Entscheiden und machen, worauf sie gerade Lust habe freute sich Käthi Besimo. Sie hatte sich bereits vor der Pensionierung vorgenommen, weiterhin in einem Chor zu singen und Gesangsstunden zu nehmen. Ausserdem wollte sie an die Universität studieren gehen. Auch die körperliche Bewegung sollte nicht zu kurz kommen – deshalb nahm sie sich ein zweites Mal walken pro Woche vor.

Das Leben nach der Pensionierung

Die ersten Tage nach der Pensionierung waren nicht einfach für Käthi Besimo. Inzwischen geniesst sie die neu gewonne Freiheit in vollen Zügen. Das Gefühl, pensioniert zu sein, sei ein herrliches Gefühl, erzählt die Rentnerin. Sie habe es sich auch verdient. Seit ihrer Pension geht sie einmal pro Woche ins Pilates und bewegt sich allgemein mehr.

Der Entscheid, in eine neue Stadt zu ziehen, hat sich für Käthi Besimo sehr bewährt. Inzwischen hat sie einen neuen Chor zum mitsingen gefunden, von dem sie sehr begeistert ist. Den Besuch der Universität hat sie auf kommenden Frühling aufgeschoben, weil sie zunächst sie aktuellen Neuerungen verarbeiten muss.

Renata Pitsch's sanfte Pensenreduktion

Renata Pitsch's Pensionierung war just an ihrem 64. Geburtstag. Sie freute sich einerseits auf die bevorstehende Zeit, andererseits war sie auch traurig darüber, dass sie ein grosses Netzwerk, Arbeitskollegen und Strukturen verlassen musste. Damit sie kein abrupter Abschluss hatte, reduzierte sie ihr Arbeitspensum zunächst von 100 Prozent auf 50 Prozent, bevor sie dann ganz aufhörte zu arbeiten.

Renata Pitsch's Pläne für die Zeit nach der Pensionierung waren gross. Sie wollte viel Zeit mit ihren Enkelkindern verbringen, Sport treiben und in der Küche experimentieren. Ausserdem wollte sie Freiwilligenarbeit leisten.

Das Leben nach der Pensionierung

Seit ihrer Pensionierung lebt Renata Pitsch neu auf. Die neu gewonnene Freiheit geniesst sie in vollen Zügen und mit gutem Gewissen. Die Arbeit ist inzwischen ganz weit weg. Mindestens dreimal pro Woche geht sie ins Fitness, geht spazieren und schläft allgemein mehr. Auch besucht sie einen Italienisch-Kurs, was ihr sehr gefällt.

Die Freiwilligenarbeit leistet die inzwischen pensionierte Renata Pitsch bei ihrer Schwiegertochter. Wegen eines Bruchs bei der Kniescheibe ist diese auf Hilfe mit ihrer zweijährigen Tochter angewiesen. Renata Pitsch ist glücklich über diese Aufgabe und geht Abends erfüllt nach Hause.

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