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Porträt von Renata Pitsch und Käthi Besimo.
Legende: Renata Pitsch und Käthi Besimo stehen kurz vor ihrer Pensionierung. zvg/SRF
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Neuer Lebensabschnitt Pensionierung in Sicht!

Zwei Frauen stehen kurz vor ihrer Pensionierung. Kähti Besimo ist 62 und Fachspezialistin Unternehmensdienste. Renata Pitsch ist 64 und Leiterin Kommunikation Pro Senectute Graubünden. Die beiden erzählen, wie sie sich heute fühlen und welche Pläne sie für ihre neu gewonnene Freizeit haben.

Käthi Besimo (62)

Käthi Besimo (62)

Fachspezialistin Unternehmensdienste

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- Arbeitet 80 Prozent
- Lässt sich am 1. Oktober pensionieren

Käthi Besimo lässt sich eineinhalb Jahre früher pensionieren. Der Herbst als Zeitpunkt ihrer Pensionierung passe für sie, weil sich dann auch die Natur zurück ziehe, erzählt die Berufstätige. Sie freue sich sehr auf die Zeit nach der Pensionierung. Sie könne dann spontaner und freier entscheiden und machen, worauf sie gerade Lust habe.

Die baldig Pensionierte möchte bewusst nicht schrittweise reduzieren. Sie will die Spannung bei der Arbeit beibehalten – und das bis zum Schluss. Das gehe nur, wenn sie weiterhin 80 Prozent arbeite, sagt Käthi Besimo. Sie sieht aber auch Schwierigkeiten bei diesem abrupten Abschluss. Nämlich, ganz loslassen zu können.

Das Leben nach der Pensionierung

Auch privat steht eine Veränderung für Käthi Besimo an. Sie wird vom Kanton Aargau in den Kanton St. Gallen zügeln. Dabei könne sie gleich alte Muster und Strukturen ablegen, meint die Berufstätige.

Schon viele Jahre singt Käthi Besimo in einem Chor und nimmt Gesangsstunden. Das möchte sie unbedingt beibehalten. Ausserdem möchte sie gerne an die Uni «schnuppern» gehen. Sportlich sei sie zwar nicht, aber ein zweites Mal pro Woche walken nehme sie sich trotzdem vor, erzählt sie.

Renata Pitsch (64)

Renata Pitsch (64)

Leiterin Kommunikation Pro Senectute Graubünden

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- Hat von 100 Prozent auf 50 Prozent reduziert
- Lässt sich Ende Juni an ihrem 64. Geburtstag pensionieren

Renata Pitsch's Pensionierung steht kurz bevor. Einerseits freut sie sich auf die bevorstehende Zeit, andererseits ist sie auch traurig darüber, dass sie ein grosses Netzwerk, Arbeitskollegen und Strukturen verlieren wird.

Vor einigen Monaten reduzierte die bald Pensionierte ihr Arbeitspensum von 100 Prozent auf 50 Prozent. Es sei ein Luxus, erzählt Renate Pitsch, weniger arbeiten zu müssen. So könne sie schon etwas «Pensionierten-Luft» schnuppern und sie fühle sich psychisch und physisch jetzt viel besser.

Das Leben nach der Pensionierung

Renata Pitsch hat viele Pläne für die Zeit nach ihrer Pensionierung. Sie geniesst das Engadin, ihre Enkelkinder, macht allgemein viel Sport und experimentiert gerne in der Küche. Dass sie wegen ihrer Pensenreduktion jetzt schon öfters Zuhause sei, sei eine Versuchsphase, die sich gut anfühle, erzählt sie. Sie möchte sich auch freiwillig engagieren, bei der Vereinigung der Rätoromanen, und beim Engadiner Skimarathon.