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Radio SRF Musikwelle Am Prix Musique wird die Latte hoch angesetzt

Bei rund 5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern schweizweit muss man ein aussergewöhnliches Talent an den Tag legen, um es unter die 16 Finalisten zu schaffen. Die Latte beim Prix Musique ist also ganz schön hoch angesetzt. Nicht zuletzt nennt man ihn auch den Wettbewerb der Sieger.

Junge Frau hält Pokal in den Händen
Legende: Die glückliche Siegerin 2017: Mathilde Roh überzeugte mit ihrem Cornet. zvg

«Was die Finalistinnen und Finalisten leisten, bereitet mir jeweils Gänsehaut», berichtet Projektleiter Andy Kollegger. Die 16 «Sieger», die heuer im Kompetenzzentrum Militärmusik der Kaserne Aarau antreten, konnten sich also bereits kantonal gegen tausende Kontrahentinnen und Kontrahenten durchsetzen. Am Samstag 25. August messen sie sich nun mit einem Stück nach Wahl.

Beim Pflichtprogramm kommt eine weiter Hürde hinzu

Die drei besten wiederum dürfen am Sonntag ein Pflichtprogramm absolvieren und ein vorgegebenes Stück präsentieren. Dabei werden sie begleitet vom Symphonischen Blasorchester des Schweizerischen Armeespiels. Dies klingt isehr verlockend, stellt aber eine weitere Hürde dar. So müssen die Jungmusiker möglichst fehlerfrei spielen, zusätzlich mit dem Orchester harmonieren und den Anweisungen des Dirigenten folgen.

Der Schweizer Blasmusikverband und das Kompetenzzentrum Militärmusik fördern so gezielt Spitzenleistungen junger Musiker im Bereich der Blas- und Perkussionsinstrumente. Siegerin des Prix Musique 2017 war Mathilde Roh aus dem Wallis am Cornet. Sie setzte sich gegen die Tessinerin Vivian Mingozzi an der Flöte und dem Walliser Lionel Fumeaux an der Bassposaune durch.