Zum Inhalt springen
Inhalt

Lebensgeschichte Jakob Schöns Leben mit der Eisenbahn

Ruhig und besonnen erzählt Jakob Schön aus seinem Leben. Der 90-jährige Senior ist im Eisenbahnerort Romanshorn aufgewachsen. Heute lebt er im Nachbardorf Neukirch im Alterswohnheim. Eine Gemeinde, die 4 Bahnhöfe hat. Das passt zu Jakob Schön, denn die Eisenbahn war in seinem Leben zentral.

Jakob Schön sitzt auf einem Stuhl
Legende: Ein Eisenbahnerleben «par excellence» liegt hinter Jakob Schön. SRF

Als Sohn eines Eisenbahnangestellten wuchs Jakob Schön in Romanshorn auf. Er machte seine Lehre bei der SBB. Als Betriebsdisponent. Nach der Lehre wurde er in den Kanton Zürich versetzt. Zum Glück, meint der rüstige Senior lachend. «Dort habe ich meine Frau kennengelernt»

Jakob Schön verliebte sich in eine St. Gallerin, die ebenfalls in Zürich arbeitete. Als Schön seine Lehre fertig hatte und die Arbeitsstelle selber wählen konnte, bewarb er sich in Diessenhofen am Rhein. «Die Sprache im Thurgau hat mir besser gefallen», meint Jakob Schön lachend.

In Diessenhofen heiratete Jakob Schön seine Frau. Nach fünf Jahren wechselte er nach Arbon. "Dieser Wechsel war eine grosse Beförderung", erzählt Jakob Schön. An dieser Stelle blieb Jakob Schön bis zur Pensionierung. Arbon ist er treu geblieben und hat bis zum Einzug ins Altersheim dort gelebt.

Reisen im Zug

Schon als Kind ist Jakob schön gerne im Zug gereist. Die Familie hat so die Schweiz bereist. Am besten kennengelernt hat Jakob Schön die Schweiz im Militärdienst. «Leider durfte ich nicht weitermachen, weil ich Beamter war», erzählt Jakob Schön etwas enttäuscht.

Zitat: als Beamter war kein Militärdienst möglich

Familienferien haben Schöns immer mit dem Zug gemacht. Und als etwas mehr Zeit für's Reisen da war, hat Jakob Schön die Welt erkundet.

Die Reisen haben Jakob Schön bis nach Brasilien und Indien geführt. An die Zugfahrten in Indien erinnert sich Jakob Schön heute noch gerne. «Das war sehr, sehr eindrücklich», so Jakob Schön.