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Zwei kleine Kinder mit Handy in der Hand.
Legende: Dank Skype und Co. sieht man seine Enkelkinder während Corona-Zeiten wieder. Colourbox
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Videotelefonie im Trend Jetzt sieht man sich halt per Handy

Bereits seit Jahrzehnten besteht die Möglichkeit, Videokonferenzen abzuhalten. Richtig durchsetzen konnte sich diese Technologie aber nie. Bis jetzt! In Corona-Zeiten sind Skype, Face Time, WhatsApp etc. gefragter denn je. Allerdings stellt sich nun die Qual der Wahl des geeigneten Messengers.

Was früher ganz umständlich nur per PC arrangierbar war, geht heute ganz locker per Smartphone. Das Gute daran ist: egal ob Skype, WhatsApp oder Instagram – alle erforderlichen Programme lassen sich kostenlos herunterladen und nutzen. Bei der grossen Anzahl an optionalen Messengern, sollte man allerdings zuerst eine Wahl treffen. Wir stellen ihnen die bekanntesten Programme inklusive Vor- und Nachteile vor.

Skype

Unter den Videotelefonie-Apps gilt Skype, Link öffnet in einem neuen Fenster als der Klassiker. Die App ist nicht systemabhängig und läuft demnach sowohl auf Android-, Windows- oder IOS-Geräten. Auch auf einem Laptop lässt sich Skype leicht installieren und sogar auf diversen Spielkonsolen. Skype, Link öffnet in einem neuen Fenster ermöglicht es, mit bis zu 50 Teilnehmern gleichzeitig zu chatten. Erfahrungsgemäss leidet die Übertragung jedoch darunter, wenn alle mit Video verbunden sind. Sobald es ruckelt, empfiehlt es sich daher, sich auf Audio zu beschränken. Dies lässt sich in der App mittels Regler leicht anpassen.

Vorteil:
Skype, Link öffnet in einem neuen Fenster war einer der Vorläufer der Videotelefonie und ist dementsprechend etabliert. Sogar Festnetztelefonie kann man damit für eine entsprechende Gebühr anrufen.

Nachteil:
Anmeldung und Handhabung erfordert etwas Fachwissen.

Frau hällt Handy in der Hand. Auf dem Display das Skype-Logo.
Legende: Skype wurde bereits 2003 eingeführt. Keystone

WhatsApp

Der Messenger ist bereits als Chat-App äusserst beliebt, weil man ausserdem Fotos und kurze Videos verschicken kann. WhatsApp, Link öffnet in einem neuen Fenster bietet aber genauso wie Skype, Link öffnet in einem neuen Fenster auch Videotelefonie. Hierfür ruft man den gewünschten Kontakt auf und klickt auf das Kamera-Symbol. Wie bei Skype, Link öffnet in einem neuen Fenster ist auch WhatsApp, Link öffnet in einem neuen Fenster unabhängig vom Betriebssystem.

Vorteil:
WhatsApp, Link öffnet in einem neuen Fenster ist mittlerweile sehr verbreitet. Kontakte aus dem Telefonbuch sind gleich aufgelistet.

Nachteil:

Whatsapp ist Handy-gebunden. Die Funktion der Videotelefonie lässt sich nicht auf einem PC oder Tablet nutzen.

Hand hält Handy mit WhatsApp-Logo auf dem Display.
Legende: WhatsApp löste die SMS ab und bietet mittlerweile auch Videotelefonie. Keystone

ZOOM

Dank Corona regelrecht im Trend liegt derzeit die Zoom, Link öffnet in einem neuen Fenster-App. Hier können bis zu 100 Menschen gemeinsam für maximal 40 Minuten eine Video-Konferenz abhalten. Auch diese App läuft auf verschiedenen Betriebssystemen und bietet ein ganz eigenes Chat-Erlebnis. Als Moderator kann man über Zoom, Link öffnet in einem neuen Fenster zu einer Besprechung einladen. Daran kann man nebst Smartphone sogar per Computer teilnehmen. Auch mehrere Videos laufen hier ruckelfrei nebeneinander.

Vorteil:
Die Moderatorenfunktion erlaubt es zu regeln, wer jeweils sprechen darf. Dadurch wird der Chat übersichtlicher.

Nachteil:
Die App ist eher für geschäftliche Sitzungen und grosse Gruppen geeignet. Für den privaten Gebrauch ist sie zu kompliziert. Mit 40 Minuten (Stand April 2020) ist die Dauer eines Video-Chats beschränkt.

Hand hält Handy mit Zoom-Logo auf dem Display.
Legende: Vor allem für Gruppenmeetings ist die neueste App Zoom geeignet. Keystone

Facetime, Snapchat und Co.

Nebst den gängigen Messengern bieten natürlich auch Apple mit dem vorinstallierten Facetime, Link öffnet in einem neuen Fenster oder Android mit Google Duo, Link öffnet in einem neuen Fenster jeweils eine gute Wahl. Negativ ist hier, dass sie sich, wenn überhaupt, nur schlecht auf anderen Betriebssystemen nutzen lassen.
Zudem existieren mit Instagram, Link öffnet in einem neuen Fenster, Snapchat, Link öffnet in einem neuen Fenster, Facebook Messenger, Link öffnet in einem neuen Fenster oder Telegram, Link öffnet in einem neuen Fenster zahlreiche weitere Optionen, die alle ihre Vor- und Nachteile bieten. Anders als bei den Platzhirschen WhatsApp und Skype kann die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer allerdings eher eingeschränkt sein.

Hand hält Handy mit den Logos mehrerer Messenger-Apps auf dem Display.
Legende: Jeder Messenger hat seine Vor- und Nachteile. Keystone

Zu berücksichtigen gilt also:

  • Über welchen Messenger kommunizieren meine Freunde und Familienangehörigen am meisten?
  • Wie ausgeklügelt und vielfältig sollen die Optionen sein, die mir das Programm bietet?
  • Welche persönlichen Daten möchte ich von mir preisgeben?
  • Welcher Messenger eignet sich für mein Betriebssystem?
  • Möchte ich auch über einen PC Videotelefonieren können?
  • Nutze ich das Programm auch geschäftlich?