Friedl Würcher vor der «Schlagernacht des Jahres»

Am Sonntag tritt das Nockalm Quintett an der diesjährigen «Schlagernacht des Jahres» im Hallenstadion Zürich auf. Auf Besuch in der Schweiz hat Friedl Würcher auch bei der SRF Musikwelle vorbeigeschaut und unter anderem über Auftritte vor grossem und kleinem Publikum gesprochen.

Friedl Würcher liebt kleine Konzertsäle genauso wie grosse Konzerthallen. Aber natürlich habe ein Auftritt wie im Hallenstadion Zürich ein spezielles Flair. «Wenn dir bis zu 12'000 Menschen applaudieren, erreicht dich der Applaus mit immenser Wucht auf der Bühne». Das sei vergleichbar mit einem Auftritt in einem klimatisierten Konzertlokal einer Wüstenstadt wie Dubai. «Gehst du nach draussen, raubt dir die Hitze schier den Atem.»

Wonach sieht's denn aus?

Diese Frage stellt das Nockalm Quintett auf dem aktuellen Album. Nun, für die «Nockis» – wie die Band von ihren Fans genannt wird – sieht's gut aus. Kurz nach Veröffentlichung landete das Album auf Platz 1 der österreichischen Hitparade.

Und wonach sieht's laut Friedl Würcher aus? «Es sieht danach aus, dass wir immer noch gerne auf der Bühne stehen und dass uns die Leute immer noch wollen.» Gemeinsam mit dem Publikum einen Abend verbringen zu dürfen, sei für sie ein Geschenk Gottes, das sie dankbar mache.

Die Schlagerromantiker

Das Nockalm Quintett steht seit über 30 Jahren auf der Bühne. Für Freunde des romantischen Schlagers sind die fünf Österreicher seit langem eine stabile Grösse.

Das Erfolgsgeheimnis bringt das Quintett folgendermassen auf den Punkt: «Bei unseren Konzerten findet sich das Publikum mit seinen Gedanken nahezu komplett in unseren Liedern wieder.» Schliesslich gehe es hauptsächlich um das weltumfassende Thema Liebe. «Es geht Leben, Freundschaft, Momente des Glücks oder Leidenschaft», beschreibt das Nockalm Quintett die Themenpalette.

Die letzten vier Alben wurden in Österreich alle mit Platin ausgezeichnet. Ein Beweis dafür, dass das Nockalm Quintett auch nach drei Jahrzehnten immer noch zu den Grossen der Schlagerszene gehört. Auch das aktuelle Album «Wonach sieht's denn aus?» hat bereits Goldstatus erreicht.

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