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Florian Arnold und das Echo vom Poschtsack
abspielen. Laufzeit 05:08 Minuten.
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Volksmusik 10 Jahre Echo vom Poschtsack

Vor zehn Jahren trafen sich vier Urner Kantischüler im Ausgang, wo eine Ländlerkapelle aufspielte. Dabei entstand die Idee, selber eine Ländlerkapelle zu gründen. Der Name war schnell gefunden: Echo vom Poschtsack. Bevor es richtig losgehen konnte, mussten aber noch die Instrumente gelernt werden.

Als 15- und 16-jährige Kantischüler trafen sich Florian Arnold, Flavio Gisler, Carlo Büri und Simon Arnold zum Ländlermusik hören im Restaurant Adler in Bürglen. Dort spielte die Kapelle Rickenbacher-Heinzer auf.

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Hörprobe: «Bim Oski z'Läufelingä»
00:50 min, aus Musik MW vom 12.05.2015.
abspielen. Laufzeit 00:50 Minuten.

Der Abend bewog die Jugendlichen, künftig selber eine Volksmusikformation zu gründen. Weil aber fast niemand ein entsprechendes Instrument spielen konnte, mussten diese zuerst erlernt werden.

Der Name war schnell gefunden, dank eines Bildbandes mit Älpler-Porträts. Ein Bild zeigt einen Älpler, der auf einem Postsack ein Mittagsschläfchen macht. Das inspiriert die jungen Männer zum Namen Echo vom Poschtsack.

Zehn Jahre später stehen die Männer mitten im Leben – als künftiger Anwalt, Primarlehrer, Koch oder Journalist – und immer noch spielen sie regelmässig mit dem Echo vom Poschtsack auf.

Zu ihrem 10-jährigen Bestehen hat die Formation jetzt in Eigenregie ihre zweite CD mit dem Titel «Intschi-Bahnhof-Chilbi». «Intschi ist ein sehr kleiner Ort im Kanton Uri. Der Bahnhof dort wird zwar seit Jahrzehnten nicht mehr bedient, aber dass es in dem 100-Seelen Dorf überhaupt einen Bahnhof gibt, fanden wir lustig», erklärt Florian Arnold den Albumtitel.

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