Der Wunschkonzert-Hit «Steimanndli-Juiz»

Er ist einer der grossen Jodel-Hits der letzten Jahre: Der «Steimanndli-Juiz» des Obwaldner Komponisten André von Moos. Regelmässig wird dieser Jodel in den Wunschkonzerten gewünscht, sicherlich nicht zuletzt wegen der speziellen Jodelbegleitung mit «Sprechgesang».

Es ist ein Naturjodel – und irgendwie doch nicht, der «Steimanndli-Juiz» von André von Moos. Ein Naturjodel zeichnet sich ja unter anderem dadurch aus, dass er ohne Text gesungen wird. Dies ist auch bei der Komposition von André von Moos der Fall, mindestens bei den ersten beiden Teilen. Der dritte Teil vom «Steimanndli-Juiz» wird dann jedoch durch schnelle Textpassagen begleitet, was ganz untypisch ist. Dieser spezielle «Sprechgesang» ist sicherlich ein Markenzeichen dieser Komposition und auch ein Grund für den grossen Erfolg, wie der Komponist André von Moos selber meint.

«Steimanndli-Juiz» zum Geburtstag

Der Obwaldner André von Moos wurde 1957 geboren, seit 1984 ist er ein begeisterter Jodler. Ein Arbeitskollege hat den gelernten Förster damals zu einer Probe des Jodlerklubs Sarnen eingeladen. «Es hat mich sofort gepackt als ich in den Reihen der Jodlerinnen und Jodler stand und die positiven Schwingungen spürte», erklärt von Moos.

Der ehemalige Blasmusikant pflegt mit grossem Engagement sein grosses Hobby Jodeln, als Dirigent, Jurymitglied sowie Komponist. Seine bekannteste Komposition ist dabei sicherlich der «Steimanndli-Juiz», geschrieben 1994 zum Geburtstag eines Jodlerkameraden.

In den letzten Jahren hat sich diese Melodie zu einem richtigen Hit entwickelt. So gibt es kaum einen Jodlerklub, der diesen «Juiz» nicht singt, und an manchen Festen wird diese Komposition spontan angestimmt.

Sendung zu diesem Artikel