Gaby Näf – musikalischer Tausendsassa aus Illnau

Einen Hund oder eine Klarinette wünschte sich Gaby-Isabelle Näf zu ihrem 12. Geburtstag. Dass sie heute eine versierte Klarinettenspielerin ist zeigt, welcher Wunsch damals in Erfüllung ging. Die Multi-Instrumentalistin spielt hauptsächlich mit Willis Wyberkapelle und im Duo mit Andrea Ulrich.

Eine junge Frau mit kurzen dunklen Haaren und Brille sitzt an einem Piano. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gaby-Isabelle Näf hat sich schon früh der Ländlermusik verschrieben. SRF

Gaby-Isabelle lautet ihr Taufname. Doch meistens spricht man sie nur mit Gaby an. Die Liebe zur Klarinette entdeckt Gaby Näf schon in jungen Jahren. «Carlo Brunner war und ist bis heute eines meiner grossen Vorbilder», so die Zürcherin. «Ihm habe ich immer nachgeeifert und die Stücke ab seinen CDs nachgespielt.» Auch Kaspar Muther und die Kapelle Heirassa vermochten sie schon früh zu begeistern.

Früh übt sich...

Unterricht in Klarinette und Klavier genoss Gaby Näf an der Musikschule Effretikon. Die Zahnmedizinische Assistentin spielt ausserdem noch Saxofon und Kontrabass. Ihre musikalische Laufbahn startete sie als Zwölfjährige bei ihren Eltern im bekannten Akkordeonduo Näf-Häusermann. Heute tritt die 38-Jährige hauptsächlich mit Willis Wyberkapelle und im Duo mit Akkordeonistin Andrea Ulrich auf.

Diese Woche hat sie die Ehre am Gedenkkonzert «100 Jahre Franz Schmidig» mit Willis Wyberkapelle zu spielen. «Es macht mich glücklich dabei zu sein», so Näf. Der legendäre einheimische Akkordeonist verdiene es, dass man ihm einen Abend widme.

«Stilli Zärtlichkeite»

Gaby Näfs Pläne für die nahe Zukunft stehen ganz im Zeichen von «Stilli Zärtlichkeite». Das Jodelmusical war so erfolgreich, dass es zum zweiten Mal auf Tournee geht. Willis Wyberkapelle sorgt dabei für musikalische Haupt- und Zwischentöne. Los geht’s am 23. September in Biel. Weitere Aufführungsorte sind Landquart, Wattwil, Uster, Herisau, Kägiswil, Interlaken, Schwyz, Kirchberg, Fischen, Tafers und Schötz.

Interview-Ausschnitte aus dem «SRF Musikwelle Brunch»

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