«Musig u gueti Luune» mit Martin Schütz

Der Berner Schwyzerörgeler Martin Schütz war früher Teil der Ländlerbuebe Biel. Nach der Auflösung dieser legendären Formation trat er erfolgreich mit der Gruppe Bumerang auf. Jetzt macht der Örgeler mit einer Produktion seiner aktuellen Formation Chueli-Musig wieder auf sich aufmerksam.

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Letzter TV-Auftritt Martin Schütz mit Bumerang

2:52 min, aus Hopp de Bäse! vom 19.11.2011

Der gebürtige Bieler Martin Schütz hat Musik im Blut: Sein Vater war selber Schwyzerörgelispieler und brachte ihm schon als kleiner Knirps das Spiel auf dem Örgeli bei. Ab 1977 bildete Martin Schütz zusammen mit seinem Vater «Güschtu», Peter Grossen sowie Hardy Mischler die legendären Ländlerbuebe Biel. In dieser Zeit entstand auch der Ländlerhit «Dr Chinees», die bekannteste Komposition von Martin Schütz.

Neue Wege

Auch mit der Formation Bumerang war Martin Schütz nach der Auflösung der Ländlerbuebe Biel viele Jahre erfolgreich unterwegs. Seit 1980 betreibt er zudem eine Musikschule, mit welcher er seit 2005 in Büren an der Aare in einem schönen Gewölbekeller, seinem «Musikstudio», beheimatet ist.

CD Cover mit grünem Hintergrund, viel Edelweiss und den Musikern in abwechselnd rot und blauen Sennenchutteli. Die Formation besteht hier auf dem Bild aus drei Schwyzerörgeli plus einem Kontrabass. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Drei Schwyzerörgeli und ein Kontrabass verbreiten «Musig u Gueti Luune». zvg

Inzwischen ist Martin Schütz seit vier Jahren mit der Formation Chueli-Musig unterwegs, in welcher er mit Fritz Zbinden und Theo Gerber am Schwyzerörgeli spielt, am Kontrabass begleitet von Fränzi Henggi. Kürzlich erschien die CD «Musig u gueti Luune» dieses Quartetts.

SRF Musikwelle-Redaktor Sämi Studer hat sich diese neue CD angehört und sich darüber mit Martin Schütz unterhalten. Dieses Gespräch gibt es mit Beispielen ab der neuen Produktion in der Sendung «Potzmusig» zu hören.

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