Weltneuheit rund um das Schwyzerörgeli

Die traditionellen Schwyzerörgeli werden gewöhnlich aus Holz, meist Ahornholz, hergestellt. Bereits vor 10 Jahren ging das Musikhaus Gwerder dazu über auch Schwyzerörgeli mit digitaler Technik zu produzieren. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten für zusätzliche musikalische Effekte.

Schwarz-rotes Schwyzerörgeli aus dem Musikhaus Gwerder, die das traditionelle Instrument neuerdings aus Carbon anfertigt. Das Instrument auf einem blass-roten Hintergrund. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schwyzerörgeli aus Carbon Eines von 10 limitierten Sonderanfertigungen aus dem Musikhaus Gwerder. zvg

Nun folgt der nächste Schritt: Das Gehäuse des digitalen Schwyzerörgelis wird neu auch aus Carbon hergestellt. Dieses Sondermodell wird vorerst  in einer limitierten Sonderanfertigung von 10 Stück produziert. Der Kunststoff Carbon wird bisher vor allem im Fahrzeugbau und in der Luftfahrt eingesetzt.

Remo Gwerder, der  Inhaber des Musikauses Gwerder, erzählt Volksmusikredaktor Guido Rüegge in der Sendung «Potzmusig», welche Vorteile das Material Carbon hat. Weiter gibt er Auskunft, welche Reaktionen die Weiterentwicklung dieses traditionellen Volksmusikinstruments hervorruft.

Das Schwyzerörgeli

Die Geschichte des Schwyzerörgelis geht auf den 1859 geborenen Robert Iten zurück. Er baute eine erste schyzerörgeliähnliche Harmonika. Die Entwicklung hin zum heute bekannten 18-bässigen Schwyzerörgeli wurde entscheidend mitgeprägt durch die Fabrikanten Eichhorn, Nussbaumer und Salvisberg.

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