John: «Ossi hatte Sex im Auto meiner Mutter»

John und Ossi der schwedischen Alternativband Johnossi haben am Gurtenfestival mächtig ausgepackt: Nach dem Interview mit ihnen wissen wir, dass sie zumindest in ihrer Schulzeit echte Frechdachse waren. So hatte Ossi Sex im Auto von Johns Mutter und dieser wiederum warf Stühle aus dem Schulzimmer.

Wenn John und Ossi heute als Johnossi auf der Bühne stehen, dann werden heute womöglich beide gleichermassen bewundert. Ganz im Gegensatz zu ihrer Zeit als Teenager. Auf die Frage, wer denn in ihrer Schulzeit der grössere Frauenheld war, meint Sänger John etwas eingeschnappt: «Ossi war älter, hatte einen Bart und sah trotz seinen 15 Jahren richtig männlich aus», beginnt er. «Ich dagegen sah bis vor zwei Jahren noch aus wie ein Kind», empört er sich weiter.

Die absolute Krönung sei der Tag gewesen, an welchem John das Auto seiner Mutter fuhr: «Ossi hatte Sex auf dem Rücksitz, und ich musste lenken», erzählt er. «Ich war ja so eifersüchtig!» Autsch.

John warf Stühle aus dem Schulzimmer

Johnossi Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Johnossi, das sind John (links) und Ossi (rechts). SRF Virus

Die beiden Jungs waren damals angeblich im gleichen Ausmass an der Schule interessiert, nämlich: null. Klar, dass hier der eine oder andere Streich Platz fand: «Ich habe viel Scheisse gebaut», meint John direkt und beginnt schelmisch zu grinsen. «Ich hatte überhaupt keinen Respekt vor meinen Lehrern. Sobald sie wegsahen, warf ich Pflanzen oder Stühle aus dem Fenster», verrät er.

Die Lehrer zu mobben, lag bei ihm sowieso an der Tagesordnung: «Eine meiner Lehrerinnen war leicht reizbar, und wir nervten sie, bis sie es nicht mehr aushielt. Als sie dann einen Wutanfall hatte, filmten wir sie sogar noch», gibt er offen und ehrlich zu. «Wir waren wirklich Bastarde», sieht er heute ein.

Heute sind beide stolze Familienväter

Die ehemaligen Lausbuben sind heute glücklich verheiratet, Familienväter und somit auch Vorbilder: Ossi versuche seine Tochter um jeden Preis in ihren Interessen zu unterstützen, selbst wenn sich diese andauernd ändern. «Ich lerne ihr auch, dass sie nichts hassen darf. Hass ist wirklich ein schlimmes Wort.» Wie sagt man so schön: Früher oder später werden wir eben alle erwachsen.