Tom Odell: «Die beste Sexmusik ist Prince!»

Er wirkt wie der unschuldige Junge von nebenan, gehört aber eigentlich zu den heiss begehrten Überfliegern der aktuellen Singer-Songwriter-Szene: Tom Odell spielte sich am Openair St.Gallen in alle Herzen und stand uns im Interview Rede und Antwort. Ah ja, apropos Überflieger. Er liebt Flugzeuge.

Es war ein Schnellschuss par excellence: Tom Odell kam eigentlich nur als Ersatz für die britische Popsängerin Jess Glynne ans Openair St.Gallen, konnte daher seine Band nicht mehr rechtzeitig zusammentrommeln, meisterte den Auftritt aber souverän alleine. Mit Klavier, Bassdrum und seinem eingängigen Gesang. Trotz der kurzfristigen Holterdipolter-Situation war am Ende nämlich nicht nur das Publikum zufrieden, sondern auch er selbst: «Falls wieder einmal ein Künstler am Openair St.Gallen ausfallen sollte, ruft mich einfach an», witzelt er nach dem gelungenen Auftritt.

Tom Odells Blitzantworten

Vor seinem Konzert haben wir den 25-Jährigen auf ein Interview getroffen, für einmal seine Musik ausser Acht gelassen und ihn stattdessen mit persönlichen Fragen bombardiert. Hier ein kleiner Auszug:

  • Welches ist die beste Sexmusik?

«Definitiv Prince! Das ist so sexy. Oder etwa nicht?!»

  • Worin bist du schlecht?

«Ich kann nicht Golfen. Ich habe es einige Male versucht, aber darin bin ich wirklich, wirklich schlecht. Dafür bin ich gut im Tischtennis.»

  • Was ist die beste Erfindung überhaupt?

«Flugzeuge! Ich mag Flugzeuge und liebe das Gefühl, zu fliegen. Flugzeuge sind wie Vögel. Grosse, metallige Vögel.»

  • Nenne uns dein liebstes Fluchwort.

«Twat! Das ist ja sooo Englisch.» (Anmerkung der Redaktion: Twat heisst übersetzt Vagina und wird als Fluchwort verwendet.)

  • Was ist Luxus?

«Wenn ich ein Bad nehme. Ein Schaumbad! Das ist fantastisch!»

  • Was ist viel Geld?

«Kommt drauf an, wie du bist, wer du bist, und wofür du das Geld ausgibst. Ich habe beispielsweise mal ein sehr teures Piano gekauft, aber es fühlte sich nicht nach viel Geld an. Einfach, weil es für mich so wichtig war. Ich habe aber noch nie viel Geld für eine Jacke ausgegeben, weil mir das nicht wichtig ist. Und dann wäre ich ja Ludacris.»