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Aktuell 5 Gründe, warum du mehr Schweizer Hahnenwasser trinken solltest

Man sieht sie immer wieder: Menschen, die mit einem Sixpack in der Hand aus dem Supermarkt ihres Vertrauens heraus laufen. Dieses Sixpack ist aber nicht alkoholisch, sondern transparent. 900 Millionen Liter abgepacktes Trinkwasser werden pro Jahr in der Schweiz konsumiert. Viel zu viel, finden wir.

Und genau darum kommt hier ein Plädoyer für Hahnenwasser. 5 Gründe, warum wir mehr Schweizer Hahnenwasser trinken sollten:

1. Wieso in die Ferne schweifen...

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...wenn das Gute so nahe ist? Das sollten sich viele Fans von italienischem oder französischem Mineralwasser fragen. Denn: Das Schweizer Hahnenwasser gilt als mindestens genau so gut, wie das gekaufte. Zusätzlich ist die Ökobilanz , Link öffnet in einem neuen Fensterbei «Hahnäburger» rund 1000x besser.

2. Die Wasserqualität wird permanent überprüft

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In öffentlichen Gewässern lassen sich Spuren aus Industrie, Haushalt oder aus dem Verkehr finden. Der «Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches», Link öffnet in einem neuen Fenster setzt sich für sauberes Trinkwasser ein. Mitglieder des Vereins überprüfen permanent die öffentlichen Gewässer. Wissenschaftliche Auswertungen , Link öffnet in einem neuen Fensterergeben, dass «das Trinkwasser aus öffentlichen Gewässern im Vergleich zu anderen Konsumgütern wie Esswaren problemlos zu geniessen und verhältnismässig sehr rein ist.»

3. Falls dir Punkt 2 nicht behagt, dann teste dein Wasser selbst!

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Wenn du schüchterne Anflüge von gelegentlicher Paranoia hast und denkst: «Das Wasser aus dem Supermarkt ist doch viel reiner….», dann kannst du selbst den Test machen! Bei «Wasser-Test.org», Link öffnet in einem neuen Fenster kannst du dir deine eigenen Teststreifen bestellen und das Hahnenwasser mit gekauftem Wasser analysieren und vergleichen. Du wirst merken: das Trinkwasser in der Schweiz ist vielerorts sogar noch besser als das Gekaufte.

4. Bequeme müssen weder schleppen noch recyclen!

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Das Wasser aus dem Brunnen oder Wasserhahn ist bequem und überall verfügbar. Es ist Lebensqualität und Luxus.

5. Reinige dein Wasser selbst

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Zu guter Letzt: Für Leute, die den Geschmack von Hahnenwasser nicht mögen. Auch dort gibt es Möglichkeiten des Entgegenwirkens: In diesem Artikel von «Wikihow, Link öffnet in einem neuen Fenster» werden ganze vier verschiedene Methoden aufgelistet, wie man das heimeigene Wasser aus dem Hahn am besten reinigen kann. Der erste, einfachste und günstigste Trick? Koche das Wasser auf – die Mineralien bleiben an der Grundfläche haften. Das trinkbare Restwasser schwimmt oben.

Hey, und jetzt: Cheers!

5 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Isler (roisler)
    der pro-kopf-wasserverbrauch ist sehr viel geringer als noch vor jahren, das bevölkerungswachstum bringt die versorger nicht so schnell an den anschlag. durch regionale zusammenarbeit können spitzenverbräuche und trockenperioden abgefedert werden. zudem ist die wasserbranche eine der wenigen die mittel- und langfristig plant und nicht gewinnorientiert ist. also keine angst, hahnewasser ist gesund und ökologisch. es gibt keinen grund für flaschenwasser.
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  • Kommentar von Roger Isler (roisler)
    heute kommen meist verfahren wie uv-strahlen oder ozonierung (keime unschädlich machen) oder membranfiltration (alles raus was irgendwie schädlich sein könnte) zum einsatz.
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  • Kommentar von Roger Isler (roisler)
    lieber w. pip: deine aussage ist insofern falsch, dass in der schweiz der trinkwasserverbrauch in erster linie aus grund- oder quellwasser (meist ohne oder mit geringer aufbereitung) und dann aus see- oder flusswasser (welches aufbereitet wird) gedeckt wird. chloriert wird z.t. auch jetzt in der schweiz. da die toleranz (wasser darf nicht nach chlor schmecken oder riechen) in der schweiz sehr gering ist, nimmt die anwendung von chlor eher ab.
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