7 unvergessliche Fails im Skisport

Sie machen Backflips, Saltos und fahren akrobatisch auf einem Ski. Auch den besten Skifahrern passiert ab und an ein Malheur, das sie wohl am liebsten gleich wieder vergessen würden. Wir präsentieren dir zum Auftakt der Ski-WM in St. Moritz sieben unvergessliche Ski-Momente.

1. Aller Anfang ist schwer

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Alles zur Ski-WM in St. Moritz

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Julien Lizeroux ist eigentlich ein gestandener Skirennfahrer. Doch beim Weltcupfinale 2015 in Méribel ist sein Auftritt eher geflogen als gestanden. Sieht zwar noch elegant aus, ist aber ein richtiger Fail: Beim Start fällt Lizeroux so ungünstig, dass er gleich einen Salto macht und sich somit direkt disqualifiziert.

PS: Auch Marion Rolland ist etwas in dieser Art passiert.

2. Der flotte Einer

Altstar Bode Miller stellte 2005 in Bormio einen neuen Rekord in der Disziplin Kombination auf. Ob er heute stolz auf diesen ist, bezweifeln wir aber, denn er ist mehr als nur kurios: Miller verliert nach 15 Sekunden seinen linken Ski und fährt dann ganze 90 Sekunden auf einem Ski weiter! Chapeau, Mr. Miller, das muss man zuerst einmal nachmachen.

3. Die volle Drohnung

Für einmal liegt hier der Fehler nicht beim Skifahrer selbst. Marcel Hirscher wird beim Slalom von Madonna di Campiglio fast erschlagen – und zwar von einer Drohne! Diese stürzte nur ganz knapp hinter ihm ab. Hirscher fuhr weiter und wurde Zweiter. Von seinem Glück im Unglück erfuhr er erst im Ziel und war daraufhin stinksauer: «Eine absolute Frechheit!»

4. Torschlusspanik

Nein, die Tore beim Ski haben nicht die gleiche Bedeutung wie beim Fussball. Nein, man muss nicht durch die Tore fahren, sondern um sie herum. Bei Christof Innerhofer könnte man meinen, dass er hier irgendetwas falsch verstanden hat: Mit vollem Karacho crasht er ins Tor und nimmt dabei gleich noch eine Stange mit – bis ins Ziel. Naja, immerhin hätte er damit beim Stafettenlauf einen Preis abgesahnt.

5. Das Schneckenrennen

Hans Jucker war der wohl legendärste Sportreporter, den das SRF je hatte. Unvergessen für immer der Moment, als er völlig durchdreht und sich nicht mehr einkriegt vor Lachen an den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville. Grund dazu hatte er mehr als genug: Gewisse Fahrer waren dort nämlich so schlecht, dass sie mitten in der Fahrt von den nächsten Fahrern eingeholt wurden.

6. Freestyler

Peter Fill hat sich wohl im Sport vertan. Während der Abfahrt von Kitzbühl 2013 dachte sich der Italiener wohl «fuck off, Freestyle ist eh viel geiler» und legte einen atemberaubenden Backflip hin. Die Landung war noch nicht perfekt, aber hey, fürs erste Mal sieht's nicht mal so schlecht aus.

7. Lara für einmal nicht ganz so gut

St. Moritz, 2008: Lara Gut fährt ihre erste Weltcupabfahrt. Sie ist gut dran, verdammt gut. Und dann: Ademessi – vor dem Ziel stürzt sie und es schleudert sie wortwörtlich ins Ziel. Trotzdem wird sie Zweite – ihr Pech ist nur, dass sie ohne den Sturz ganz oben auf dem Podest gewesen wäre.

Wir sind überzeugt, dass ihr das an der Ski-WM 2017 in St. Moritz nicht passieren wird und wir einmal mehr stolz auf unseren Skistar sein werden können.