Augen auf beim Pornokonsum

Kürzlich postete ein amerikanischer Politiker einen Screenshot. Dumm nur, sieht man darauf auch noch einen offenen Tab mit einer Porno-Seite. Das ist keine Schande, solange es nicht die ganze Welt weiss. Mit unseren 5 Tipps passiert dir nie so etwas unangenehmes!

Ein Screenshot, auf dem man sieht, das sich der amerikanische Politiker Mike Webb für Pornos interessiert. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mike Webbs Screenshot – oben Links die Tabs. Layla Rivera ist eine bekannte Pornodarstellerin. Facebook

Am Sonntag postete der amerikanische Politiker Mike Webb, der für den US-Kongress kandidiert, einen Screenshot von seinem Internet-Browser. Die Tabs zeigen Inhalte, die wohl nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren:

«IVONE SEXY AMATEUR» und «LAYLA RIVERA TIGHT BOOTY». Eine kurze Recherche zeigt: Pornographie. Und so sind wir bereits beim ersten Punkt:

Ein Screenshot. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kanye West: Der zweite Tab von links sorgte für einen Shitstorm. Twitter

1. Check deine Tabs

Das Beispiel von Webb zeigt: Schau dir immer deine Tabs an, bevor du einen Screenshot postest. Das mag logisch klingen, doch sind bereits mehrere Leute in diese Falle getappt. Kanye West zum Beispiel. Seine Tabs zeigten, wie er illegal Software herunterlädt (und das, obwohl Kanye nie müde wird, zu betonen, man solle Musik nicht illegal herunterladen, sondern dafür zu bezahlen). Oder der deutsche Politiker Thomas Köppl von der CDU. Seine Tabs entlarven sein Interesse für BDSM.

2. Den Verlauf regelmässig löschen

Vor Kurzem an einer WG-Party: Laptop steht herum. Flott «You» eingegeben um ein Youtube-Video zu suchen, und was taucht in der Suchleiste auf? Natürlich das Porno-Pendant zu Youtube. Man merke: Fleissig den Verlauf löschen oder den Privaten-Modus deines Browser verweden. Sonst kann es unangenehm werden.

3. Fenster die nur für dich gedacht sind IMMER schliessen

Stell dir vor, es ist Abend und die Lust überkommt dich. Fix ins Internet, deine Gelüste werden bedient. Da es spät ist, klappst du einfach den Bildschirm zu. Nur dumm, wenn du den Laptop erst am nächsten Tag bei der Arbeit wieder aufklappst. Also immer den Browser schliessen, wirklich immer! Du möchtest ja nicht, dass während der Vorlesung plötzlich Stöhn-Geräusche aus deinem Laptop kommen.

4. Schau, dass die Kopfhörer wirklich eingesteckt sind

Bei den Kopfhörern sind wir schon beim nächsten Punkt. Schaust du etwas Unanständiges – etwa ein Video von DJ BOBO – dann vergewissere dich, dass die Kopfhörer auch wirklich eingesteckt sind. Ansonsten: Akwardness im ganzen Zugsabteil. Und wo wir schon dabei sind:

Schau, dass der Beamer auch wirklich nicht angeschlossen ist. Du möchtest ja nicht wie der Zürcher KV-Lehrer enden, der während dem Unterricht Pornos schaute. Könnte schwierig werden, vor allem, wenn es heikles Material ist. Etwa mit Frauen mit fehlenden Gliedmassen (siehe KV-Lehrer).

Ein Selfie, bei dem eine dritte Frau im Spiegel zu sehen ist – auf dem Klo. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Selfies sind auch mit Vorsicht zu geniessen... Epic Fail

5. Zweimal nachdenken

Bevor du etwas postet, überleg es dir lieber zweimal. Und schau ganz genau hin. Womöglich sieht man bei deinem Selfie deinen Po im Spiegel. Oder dein Outfit ist den Umständen gegeben nicht passend. Bestes Beispiel Bushido, der im Zuge der Charlie-Hebdo-Anschläge einen Paris-Pulli trug, mit der Bildunterschrift «Bald geht's wieder rund..» – und bei den jüngsten Attentaten twitterte: «Hab erstmal schnell meinen Paris Pullover ausgezogen.»