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Best of 2018 Das hat das Internet 2018 bewegt

Eine genderspezifische Suppe, ein jodelndes Kind im Supermarkt und ein Audioclip, der die Gemüter spaltet – auch dieses Jahr wurde im Netz wieder heftig diskutiert, geteilt und natürlich gelacht. Eine Auswahl an Viralem haben wir für dich zusammengetragen.

Drake, Fortnite, Suppe, Mason Ramsey und Granit Xhaka
Legende: div

Yodeling Walmart Kid

Ein kleiner Junge steht in einem Supermarkt. Gekleidet im Cowboy-Stil. Und er jodelt. Ja, das reicht heutzutage, um einen viralen Hit zu landen. Der 11-jährige Mason Ramsey tauchte damit in eine ganz neue Welt ein: Talkshowauftritte, unzählige Interviews und mittlerweile sogar einen Plattenvertrag gab es für ihn seitdem das Video gepostet wurde. Wie seine eigene Musik so tönt, kannst du dir hier reinziehen, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Gender-Suppe

Es gibt Dinge, die brauchen kein Geschlecht. Wirklich nicht. Eines davon: Suppe. Aber genau diese gab es im Herbst bei einem Schweizer Detailhändler in einer Meitli-, genannt «Soup for Glamour Queens», und einer Bubenvariante, «Soup for Champions», zu kaufen.

Kein Wunder also lösten die Gender-Suppen im Netz heftige Diskussionen aus – und Twitter-User Bastian bringt es auf den Punkt:

Fortnite-Dance

Teenager machen merkwürdige Bewegungen auf offener Strasse, Fussballer laufen nach einem Tor ziemlich komisch zur Eckfahne und viele so: Hä, was machen die denn?

Der Ursprung für die skurrilen Moves liegt im Videospiel «Fortnite», welches dieses Jahr einschlug wie eine Bombe und nach kurzer Zeit über 125 Millionen Spieler hatte. Und diese 125 Millionen Menschen werden beim Spielen immer und immer wieder mit Tänzen konfrontiert – wohl so lange, bis sie diese einfach nachmachen müssen. Wie das aussieht? So:

«In My Feelings»-Challenge

Musik anmachen, aus dem langsam fahrenden Auto steigen und zu Drakes «In My Feelings», Link öffnet in einem neuen Fenster tanzen. Das war die wohl meist versuchte Challenge dieses Jahres.

Warum? Man weiss es nicht und ganz ehrlich: Wir wollen es gar nicht wissen und finden «Don't try this at home». Vor allem weil's mit bösen Stürzen oder Unfällen enden kann...

Doppeladler

Es war das wohl am meist diskutierte Thema der Schweizer Internetwelt: Beim Spiel gegen Serbien an der diesjährigen Weltmeisterschaft machten die Nationalspieler Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka die Doppeladlergeste und zeigten damit die Liebe zu Albanien, dem Land, aus dem ihre Familien ursprünglich kommen.

Die einen fanden die Pose nachvollziehbar...

...die anderen daneben und forderten sogar, dass in der Schweizer Nationalspieler keine Doppelbürger mehr spielen sollen. Schliesslich sei die Doppeladlerpose gegen die Schweiz und für Albanien.

Aber ob gut oder schlecht – bei uns wurde über die Geste so viel gesprochen, dass sich der Begriff Doppeladler gleich z, Link öffnet in einem neuen Fensterum Deutschschweizer Wort des Jahres, Link öffnet in einem neuen Fenster mauserte.

Yanny oder Laurel?

Im Mai war unsere Redaktion (und die Internetgemeinde) gespalten: Ist im folgenden Audioclip «Yanny» oder «Laurel» zu hören?

Die Antwort: beides! Das, weil die beiden Begriffe in Wirklichkeit gleichzeitig abgespielt werden. Bei «Yanny» sind die Frequenzen aber höher und können somit von «jüngeren Ohren» im Normalfall besser gehört werden. Wenn du also «Laurel» hörst, können deine Ohren diese hohen Frequenzen nicht verarbeiten. Hier die ganze Erklärung dazu:

«Left Exit 12 on Highway»-Meme

«Relateable Memes», also Bilder oder Sprüche, mit denen wir uns identifizieren können, sind in letzter Zeit immer beliebter geworden. Eines dieser Memes, um das 2018 wohl keine/r herumkam:

Meme
Legende: Memebase

Darstellen soll die Autobahn mit Abzweigung nach rechts unser aller Leben. Der Weg geradeaus ist dabei der rationale, richtige Weg. Doch wie das Leben spielt, biegen wir oft ab – und dieser Weg wird zugegebenermassen immer wiedermal etwas unreflektiert und aus einem Reflex heraus gewählt. Wer hätte gedacht, dass ein Meme so tiefgründig sein kann?

ASMR

Die einen lieben es, den anderen läufts bei «ASMR», wie Autonomous Sensory Meridian Response abgekürzt genannt wird, kalt den Rücken runter. Gemeint sind damit Videos, in denen mehrheitlich Frauen in sehr sensibel eingestellte Mikrofone hauchen und Geräusche machen.

«ASMR» soll nämlich ein kribbelndes Gefühl auf der Haut auslösen, das am Kopf beginnt und sich entlang deines Nackens bewegt. Und obwohl sich damit einige schon lange von Schlafstörungen heilen und dazu entspannen, gelang «ASMR» erst dieses Jahr den Internetdurchbruch auf YouTube. Ein kleines Bespiel gefällig? Aber: Wir übernehmen keine Haftung für die Überreizung deiner Sinne!

Kanye Wests «I Love It»-Outfit

Last but not least darf natürlich Mr. Kanye West auf keinen Fall in dieser Liste fehlen. Wir beschränken uns hier aber auf etwas ganz Bestimmtes – das ganze Kanyear 2018 haben wir hier für dich parat.

Nachdem es dieses Jahr wieder einmal Musik von Kanye gab, stürzte sich das Internet fast nur auf eines: die Outfits im Videoclip zum Song «I Love It» zusammen mit Lil Pump.

Viel zu gross, viel zu breit und irgendwie einfach unförmig kommen die kastigen Hemden und Hosen daher – und wurden so sofort zum Renner im Netz. Es geht sogar so weit, dass es die Kostüme der beiden Rapper zu kaufen gab. Als wären unzählige Parodien des Clips nicht schon genug...

Yung Hurn-Interview Klappe die zweite

Bereits letztes Jahr durften wir mit Yung Hurn ein Interview führen. Das war das wohl weirdeste, das wir bisher bei SRF Virus erlebt haben. Dachten wir uns zumindest. Bis wir den Rapper dann 2018 am Openair Frauenfeld spontan nochmals treffen durften. Und wenn dieses zweite Interview nicht das Skurrilste und Verstörendste überhaupt ist, dann wissen wir auch nicht.

So machte das Video in den Deutschsprachigen Ländern um uns herum die Runde und wurde über zwei Millionen Mal angeklickt.

Was war dein Internet-Highlight 2018? Schreib es unten in die Kommentare!

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