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Best of 2018 KANYEAR: Kein Year ohne Kanye West

US-Rapper Kanye West hat sich auch 2018 wieder von seiner... äh... besten(?) Seite gezeigt. Egal ob seine ungeschickten Äusserungen zum Thema Sklaverei, die Aneignung eines neuen Namens, oder sein Besuch in einer Basler Cafeteria: Wir haben für dich die denkwürdigsten Kanye-Momente zusammengefasst.

Kanye West
Legende: Kanye West Man beachte den Hut. Keystone

Kind

Gleich zu Beginn des Jahres gab es bei Kanye Familienzuwachs: Sein drittes gemeinsames Kind mit Reality-Star Kim Kardashian heisst Chicago und kam am 15. Januar 2018 auf die Welt. Das Mädchen wurde aufgrund gesundheitlicher Komplikationen mit Hilfe einer Leihmutter geboren.

Familienfoto
Legende: Kanye West und Kim Kardashian mit Chicago, Saint und North Instagram

Krass

Kanye West ist berüchtigt für seine unreflektierten Proklamationen und provozierte im Mai in einem Interview mit der gewagten Aussage: «400 Jahre lang Sklaverei… 400 Jahre lang? Das klingt für mich nach eigener Wahl.» Diese kontroverse Aussage führte auf Social Media zu grossem Empören.

Konsequent

Im September kündigte der Rapper eine Namensänderung an und nennt sich seither «YE». Der Name, der bereits vorher ein Spitzname von ihm war, sowie auch Titel seines jüngsten Albums ist, hat für ihn eine religiöse Bedeutung.

«YE» sei das meist verwendete Wort in der Bibel und bedeute «du». «Ich bin du, ich bin wir, es ist wir. Es war Kanye, was der Einzige bedeutet, und wurde einfach YE – eine Reflexion von uns im Guten, im Schlechten und im Verwirrten.»

Kollegial

Nachdem sich Kanye West im April als Trump-Fan outete (er bezeichnet ihn gerne als Bruder) lud ihn der amerikanische Präsident im Oktober ins Weisse Haus ein.

Trump hatte Kanye eigentlich zu einem Gespräch über eine Gefängnisreform gebeten, stattdessen redete dieser lieber über die unendlichen Weiten des Universums und kündigte an, er wolle sich für die übernächste präsidiale Amtszeit, die im Jahr 2024 beginnt, bewerben. Die Bromance zwischen dem Präsidenten und dem Rapper stiess in den Medien auf grosses Unverständnis.

Kanye und Trump
Legende: Kanye West besucht Donald Trump im Oval Office Evan Vucci/AP

Kulinarisch

Ebenfalls im Oktober besuchte Kanye West den Schweizer Architekten Jacques Herzog in Basel. Kanye spazierte durch das St. Johann-Quartier und gönnte sich in einem lokalen Designladen einige Kleidungsstücke. Ebenfalls wurde er in der Mensa der Hochschule für Kunst und Gestaltung in Basel gesichtet.

Seine Studienreise in die Schweiz kommentierte Kanye auf Twitter so: «I am distancing myself from politics and completely focusing on being creative !!!»

Kanye West in der Mensa der FHNW
Legende: Kanye West in der Mensa der FHNW in Basel Twitter

Konto

Anfang Oktober waren Kanyes Konten auf den sozialen Netzwerken Twitter und Instagram nicht mehr erreichbar. Der Rapper forderte die Abschaffung von Likes und verlangte von den Gründern diverser Social Media-Kanäle wie Facebook oder Instagram die Umsetzung einer likefreien Mediennutzung. Mittlerweile sind seine Konten wieder verfügbar.

Krach

Auch seine Differenzen mit Rapper Drake sorgten für Schlagzeilen: Nachdem Kanye Ende August seinen Zickenkrieg mit dem kanadischen Rapper beendete, fand im Dezember auf Twitter ein erneutes Zeichenduell statt.

Grund dafür war unter anderem ein von Kanye produziertes Sample für Drakes Song «Say, Link öffnet in einem neuen Fenster What's Real». Drake fragte bei Kanye nach den Rechten für eine Veröffentlichung des Tracks an, zeitgleich disste er ihn aber in einem Feature auf dem Track «No Stylist, Link öffnet in einem neuen Fenster» von French Montana.

Die Folge: Kanye in Rage und mehr als 80 Tweets. Schlussendlich verweigerte er Drake die Rechte – und Drake schickte Drohungen in Richtung Kanye. Es scheint, als wären die beiden auch im neuen Jahr keine Vegetarier.

Klang

Kanye West hat 2018 übrigens auch Musik gemacht.

2 Kommentare

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