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#blacklivesmatter 5 Dinge, die du gegen Rassismus machen kannst

Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd wird weltweit gegen Rassismus und Polizeigewalt protestiert – auch in der Schweiz. Hast du dich schon einmal gefragt, was du in deinem Alltag gegen diese Probleme tun könntest? Die Antworten auf diese Fragen geben dir Menschen, die es wissen müssen.

Disclaimer: Es handelt sich nachfolgend um die individuellen Wünsche unserer Gesprächspartner*innen und was sie sich von der Gesellschaft wünschen. Ihre Aussagen findest du auch als Video hier auf Instagram, Link öffnet in einem neuen Fenster.

1. Ketelby James: «Informiere dich!»

Ketelby James sagt dir, was er von dir braucht
Legende: SRF Virus | Can Külahcigil

«Damit du verstehst, wieso es zu einer Bewegung wie ‹Black Lives Matter› kommt, musst du dich über den geschichtlichen Hintergrund informieren», sagt Creative Director Ketelby James, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Schau also Filme und Serien über das Thema und lese Bücher, die dich aufklären. Je besser du dich informierst, desto mehr Verständnis kannst du gegenüber «People of Color» aufbringen.

2. Angie: «Schau nicht weg!»

Angie ist DJ und Musikerin und erzählt, was sie von dir braucht
Legende: SRF Virus | Can Külahcigil

«Sei dir bewusst, dass auch in der Schweiz Rassismus und Polizeigewalt existiert», betont Angie (Musikerin und DJ), Link öffnet in einem neuen Fenster. Als Nicht-«People of Color» hättest du das Privileg, dich frei entscheiden zu können, ob du dich für diese Sache einsetzen willst. Sie selbst habe das nicht und müsse Rassismus nun mal erleben. Deshalb fordert sie: «Setz dich ein! Entweder Seite an Seite mit mir an einer Demo, mit Spenden oder am eigenen Familientisch, wenn jemand etwas Rassistisches sagt.»

3. Kathy: «Tausche dich mit uns aus!»

Die Podcasterin Kathy erzählt, was sie sich von Nicht-«People of Color» in der Schweiz wünscht
Legende: SRF Virus | Can Külahcigil

Weiter ergänzt die Podcasterin und angehende Gymnasiallehrerin Kathy, Link öffnet in einem neuen Fenster: «Suche den Austausch auf eine respektvolle Art, aber informiere dich auch selbst. Es kann nicht sein, dass es der alleinige Auftrag der Unterdrückten ist, das Problem alleine zu lösen.»

4. Eddie: «Unterstütze Organisationen!»

Eddie sagt, was er braucht
Legende: SRF Virus | Can Külahcigil

Schon mit einem kleinen Beitrag könntest du Organisationen helfen, gegen Rasissmus anzukämpfen, sagt Comedian Eddie, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Er nennt sogleich einige Beispiele: «Allianz gegen Racial Profiling. Sie setzen sich in Rechtsfällen gegen strukturelle Diskriminierung ein. Die Organisation Bla*Sh vertritt schwarze Frauen in der Schweiz. Sie veranstalten Vorträge, organisieren Diskussionen und Workshops im Zeichen der Gleichberechtigung. Ähnlich funktioniert auch die Westschweizer Organisation CollectifAfroSuisse, die für unsere Anliegen einsteht, indem sie uns eine Plattform für verschiedenste Veranstaltungen gibt. Und es gibt viele mehr!»

5. Arthi: «Zusammenhalt! Jetzt nicht separieren.»

Rapper Arthi sagt, was er von dir erwartet
Legende: SRF Virus | Can Külahcigil

Rapper Arthi, Link öffnet in einem neuen Fenster sehnt nach mehr Einigkeit: «Stärkt den Zusammenhalt! Lasst uns jetzt nicht untereinander separieren und uns aufteilen. Bleiben wir gemeinsam und stark. So wie in der Coronazeit.»

Falls du dich fragst, von wo du diese Namen schon gesehen hast, dann vermutlich aus folgenden Videos, in denen unsere Gesprächspartner*innen uns einerseits über ihre Gemütslage bezüglich der Aktualität schilderten:

Andererseits erzählten sie, wie sie Racial Profiling (also auf äusserliche Merkmale basierende Kontrollen der Polizei oder von sonstigen Sicherheitsinstanzen) in der Schweiz erleben:

Willst du uns sagen, wie du mit dem Thema Rassismus umgehst und was deine Erfahrungen bis jetzt waren? Dann schreib uns auf unseren Social-Media-Kanälen auf Instagram, Link öffnet in einem neuen Fenster, Facebook, Link öffnet in einem neuen Fenster oder Youtube, Link öffnet in einem neuen Fenster oder schick uns eine Nachricht auf Whatsapp auf die Nummer 079 909 13 33, Link öffnet in einem neuen Fenster.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Aaron Dettwiler  (Aaron1984)
    Unglaublich, wie unkritisch man hier über BLM berichtet wird. Ist es nicht interessant, dass ein mehrfach vorbestrafter Mann nun als Symbol für schwarze Opfer herhalten muss? Was ist mit den während den Protesten umgekommenen Polizisten?
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    1. Antwort von SRF Virus (SRF)
      Lieber Aaron
      Mit diesem Artikel haben wir Menschen eine Stimme gegeben, die selbst von Rassismus betroffen sind. Ist das nicht ein konstruktiver Ansatz, mit dem Thema umzugehen? Wir positionieren und ganz klar gegen Gewalttaten jeglicher Art.
      Liebe Grüsse
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    2. Antwort von Denise Casagrande  (begulide)
      Aaron Dettwiler: Sie vermischen Faktoren miteinander. PolizistIn zu werden, ist eine Sache, PolizistIn im Alltag zu sein, mit Kriminellen und Mördern, etc, ist eine ganz andere Sache. Es geht nicht um das "Schönreden" eines potenziellen kriminellen Menschen. Es geht um Verhältnismässigkeiten betreffend Umgang von Politisten mit Kriminellen. Jeder Polizist mit Ausbildung, weiss um die enorme Gefährlichkeit, Druck auf den Hals eines Menschen auszuüben. Massiv lebensgefährdend ist der Zeitfaktor!
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