So trickst du mit deinem Handy unangenehme Situationen aus

«Leg jetzt endlich dieses Handy weg.» In gewissen Situationen solltest du dein Handy in der Tasche behalten. Sie gelten als Stimmungskiller und sind oftmals Grund für Streitigkeiten. Dieser Ruf tut uns leid. Denn Handy, du kannst manchmal auch verdammt nützlich sein. Hier sind einige Szenarien.

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Bildlegende: Matthew Kane

Gerade kürzlich wurde der Fall einer Frau bekannt, die in der Hochzeitsnacht - statt mit ihrem neuen Gatten zu schlafen - lieber SMS verschickte. Zudem schaut heute jede zehnte Person aufs Handy während dem Sex. Ob die Verwendung des Smartphones in diesen Fällen nötig ist? Darüber lässt sich streiten. Unbestritten ist aber: Smartphones können ganz nützlich sein in gewissen Situationen.

1. Der Klassiker: Fake Call

Es ist Abend, du bist (müde?) auf dem Heimweg. Du steigst aus dem Zug und siehst sie schon, die Fundraiser. Diese hartnäckigen Spendensammler, die «nur kurz, ganz schnell» mit dir reden wollen, dir dann aber einen halben Roman erzählen. Guter Zweck hin oder her, manchmal hat man einfach keine Lust zu sprechen. Was tun? Zücke dein Handy und sei ganz vertieft in ein gestelltes Gespräch. Die Art kannst du frei wählen: Beziehungskrise, Businesstalk oder Mami zum Essen einladen - alles funktioniert.

2. Musik auf dem WC hören

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Wenn du in nicht-privatem Umfeld ein grösseres Geschäft verrichten musst, dann sei dir geraten, dein Mobiltelefon mitzunehmen. Kurz bevor du in die Kabine gehst, stellst du möglichst laut dein Lieblingslied ein. Warum? Weil du mit Musik unangenehme Geräusche einfach überdecken kannst. Es wissen zwar alle, was du gerade tust, aber sie hören es nicht.

3. Das Namensgedächtnis perfektionieren

Du siehst eine Person, deren Namen du eigentlich kennen solltest. Schnell das Handy zücken und sie auf den Socials stalken und bist du wieder im Bild. Als Sahnehäubchen obendrauf erfährst du vielleicht noch, wo die Person gerade in den Ferien war oder wie ihre neue Katze heisst. Und voilà - fertig ist der ideale Stoff für Smalltalk.

4. Alte Bekannte ignorieren

Es ist Morgen früh, 7 Uhr. Du stehst an der Bushaltestelle und siehst einen Freund aus der Primarschule. Er hat dich schon von Weitem erblickt und steuert zielsicher auf dich zu. Nur: Du hast jetzt gerade überhaupt keine Lust auf Was-tust-du-jetzt- und Wie-wäre-es-mal-wieder-mit-einer-Klassenzusammenkunft?-Gespräche. Auch hier kannst du angestrengten Blickes in dein Handy vertieft sein und allenfalls auch so tun, als ob du gerade eine wichtige Sprachnachricht verschickst.

5. Sich von schlechten Dates zurückziehen

so läuft wie geplant Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wenn dein Date nicht so läuft wie geplant gibt es immer noch Auswege Wikimedia

Du triffst eine Person, die du letzte Woche im Club kennengelernt hast zu einem Date. Ihr habt euch dazumals sehr, seeehr gut verstanden. Aber jetzt findest du das Ganze nicht mehr so prickelnd wie nach deinem prickelnden Getränk.

Was tun? Schreibe deiner Freundin eine WhatsApp-Nachricht, sie solle dich anrufen. Beim Anruf ziehst du eine erschütterte Grimasse und sagst danach zu deinem Date: «Sorry, meiner Freundin geht es gerade sehr schlecht. Ich muss weg.»

6. Kontrolle ist besser? Jemandem beweisen, dass man nicht lügt

Du textest jemandem: «Hey sorry, ich bin verspätet - mein Zug ist immer noch nicht da.» - Die prompte Antwort darauf: «Come on, das sagst du doch nur so. Gib es zu! Du hast einfach verschlafen.»

Wenn dir eine Person einfach nichts glauben will, dann zücke dein Phone und schicke der betreffenden Person Beweisfotos (von der Zugtafel, von deinem Standort etc.).

7. Im Zug Leute belauschen

Das ging früher auch schon mit Discman, iPod und co. Der Trick dabei? Du hast die Kopfhörer an, es läuft aber keine Musik. Mit diesem Kniff kannst du eine crazy Breakup-Story, eine Intrige oder ein Geschäftsgeheimnis erhören ohne dabei aufzufallen. Pro-Tipp: Wippe noch mit deinem Kopf, dann wirkt es wirklich so, als wärst du sehr vertieft in deine Musik bist.