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Tag gegen Homophobie «Es ist traurig, dass es den Tag gegen Homophobie noch braucht»

Der 17. Mai ist seit 2005 der internationale Tag gegen Homophobie. Und er ist verdammt wichtig. Denn nur weil wir das Gefühl haben, im Jahr 2020 gibt es keine Homophobie mehr, ist sie bei den Menschen aus der LGBTQ+-Szene tagtäglich präsent. Wir haben mit bekannten Gesichtern aus der Szene geredet.

Mit dabei: Anna Rosenwasser (Lesbenorganisation Schweiz), Gabriel Crucitti (SRF Zambo), Jan Gross (SRF Virus), Julian Zigerli (Modedesigner aus Zürich), Lara Dickenmann (Profifussballerin beim VfL Wolfsburg und Nati-Rekordschützin), Milky Diamond (Drag Queen), Naomi Lareine (R&B-Sängerin), Olivier Borer (SRF Sport), Sven Epiney (SRF-Moderator), Tamy Glauser (Model) und Tiziana Gulino («The Voice»-Gewinnerin).

Die Gesichter kommen dir bekannt vor? Kein Wunder. Tamy Glauser, Anna Rosenwasser und Milky Diamond waren schon mal bei SRF Virus:

Milky Diamond aus Zürich bezeichnet sich als Video Artist und Nightlife Personality. Als Dragqueen springt er zwischen den Geschlechtern und beherrscht das Spiel mit Vorurteilen perfekt. Wir schauen ihm über die Schulter und hinter seine Kulissen. Was ist Show, was Realität? Die Antwort darauf gibt es im Video:

Anna Rosenwasser, die Co-Leiterin der Lesbenorganisation Schweiz, engagiert sich für LGBTQ+-Anliegen. Sie bezeichnet sich selbst als bisexuell und findet, Bisexualität werde zu wenig anerkannt:

2 Kommentare

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  • Kommentar von Adriano Granello  (Adriano Granello)
    Homosexualität und ganz speziell Bisexualität ist bei der weiblichen Variante in unserer Gesellschaft des 21. Jahrhunderts weitestgehend akzeptiert. Bei den Männern hingegen wird es wohl noch etwas länger dauern, bis diese Spielart der Natur auf breite Akzeptanz stösst. Solange sich ein wesentlicher Teil der männlichen Homosexuellen über das Thema SEX definiert und den Partner häufig wechselt, entsteht keineswegs eine "Phobie", sondern eher eine gewisse Distanz, die schwer zu überbrücken ist.
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  • Kommentar von Christian Stäheli  (Christian Stäheli)
    Ich weiss nicht, wie es anderen geht, aber ich finde den Begriff Homophobie irgendwie unpassend für Menschen, welche sich an unterschiedliche Lebenformen noch gewöhnen müssen und sich vielleicht gegenwärtig noch schwer tun mit ausgelebter Homosexualität. Denn mit diesem Begriff geschieht ja irgendwie auch wieder eine Art negative Etikettierung von Menschen.
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