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Unsere Freund*innen im Ausland Coronavirus: So ergeht es jungen Menschen aus aller Welt

Du hast in deinen Ferien, deinem Sprachaufenthalt oder Austauschsemester einige Freund*innen aus anderen Ländern ins Herz geschlossen? Wir auch! Von diesen Menschen wollten wir wissen, wie bei ihnen die Coronasituation aussieht und was sie sich für die Zukunft wünschen.

Ein Deutscher, eine Französin, ein Grieche, ein Amerikaner und eine Romande haben für uns Videobotschaften aufgenommen. Ihre Antworten zeigen: Wir sitzen alle im selben Boot.

Wir alle hadern mit der aktuellen Situation – ganz unabhängig davon, wo wir wohnen oder leben. Sollten wir also weltweit soldarisch näher rücken?

Mélissa Afsin, Link öffnet in einem neuen Fenster von Tataki, Link öffnet in einem neuen Fenster (RTS) aus der Romandie und Marina Fischer, Link öffnet in einem neuen Fenster von SRF Virus, Link öffnet in einem neuen Fenster vertreten die Schweiz und erzählen das, was du ja unmittelbar am eigenen Leib seit zwei Wochen erfährst.

In Griecheland gehen die Massnahmen tiefer: Lefteris Fylaktos von ERT, Link öffnet in einem neuen Fenster berichtet, dass die Landesregierung eine strenge Ausgangssperre verordnet habe. In Athen darfst du nur dann aus dem Haus, wenn du vorher eine entsprechende SMS absetzt. Darin müssen die Stadtbewohner*innen erläutern, warum ihr Gang nach draussen wirklich wichtig sei.

Für Julia Lagrée, Link öffnet in einem neuen Fenster von France TV Slash, Link öffnet in einem neuen Fenster aus Frankreich scheinen die Menschen in Paris zunehmend wütender zu werden. Wenn ihre Kolleg*innen anfangs noch mit Wein und Videocalls standhaft der Situation entgegenstanden, so seien sie mittlerweile mit einer grossen Ungewissheit konfrontiert, etwa wie es mit den anstehenden Prüfungen an den Universitäten weitergehe.

Die Situation in Norddeutschland ähnelt der in der Schweiz. Dort gilt «Kontaktsperre», das heisst die Polizei kann Gruppierungen von mehr als zwei Personen auflösen, erzählte Hubertus Koch, Link öffnet in einem neuen Fenster von Funk, Link öffnet in einem neuen Fenster aus Bremen. In der Schweiz sind bis dato Ansammlungen bis zu fünf Menschen erlaubt. Solidarisch zeigen sich unsere nordischen Nachbarn aber nicht nur, indem sie zuhause bleiben, sondern beispielsweise mit Sach- und Geldspenden für obdachlose Menschen an sogenannten Gabenzäunen.

In den USA seien die Leute bestrebt, in diesen unüblichen Zeiten zumindest ein bisschen Normalität für sich zu gewinnen, sagt Will Pedigo, Link öffnet in einem neuen Fenster von Nashville Public Television, Link öffnet in einem neuen Fenster in den USA. Und wie überall: Die Telefone werden wieder dafür benutzt, wofür sie ursprünglich erfunden worden sind: Zum Telefonieren. Und: “Netflix goes crazy”, wie es Lefteris Fylaktos treffend beschreibt.

Hast auch du Freund*innen oder Bekannte im Ausland? Was berichten sie dir? Schick uns deine Eindrücke via WhatsApp auf 079 909 13 33 als Sprachnachricht. Du erreichst uns genauso so gut auf Instagram, Link öffnet in einem neuen Fenster, YouTube, Link öffnet in einem neuen Fenster oder Facebook, Link öffnet in einem neuen Fenster. Slide in our DMs, baby! Wir sind für dich da!

Falls du noch mehr Eindrücke zum Coronavirus gewinnen willst, dann empfehlen wir dir folgendes Video: Darin siehst du, wie das Virus den Arbeitsalltag von jungen Berufsleuten beeinflusst. Es erzählen Assistenzärztin Senta, Barkeeperin Amy und Tontechnikerin Flo:

Und dann hat das Reportagen-Team von Unzipped von Daniel Koch wissen wollen, wann das ganze ein Ende nimmt. Der Leiter der Abteilung für übertragbare Krankheiten beim BAG beantwortet die Fragen aus der SRF-Virus-Community:

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