Ist Island der kreativste und inspirierendste Ort auf Erden?

Die drei Mitglieder der Luzerner Band Vsitor sind die neusten inoffiziellen Botschafter des isländischen Tourismusbüros. Ihre neuste EP «Holakòt» erhielt den Feinschliff in den eisigen Weiten der skandinavischen Insel. Wir holen uns den kühlen Wind zu uns in Studio.

Vor einiger Zeit hat sich das Luzerner Duo Vsitor von seiner Heimat in Richtung Berlin verabschiedet. Mittlerweile ist ist das Duo zu einem Trio gewachsen, hat 2015 eine schöne EP veröffentlicht – und sich anschliessend für einen erneuten Tapetenwechsel entschieden.

Wie schon so viele andere Bands, hat sich das Trio im März 2016 mit ein paar Skizzen für neue Songs nach Island zurückgezogen. Dort haben sie sich von Geysiren, Vulkanen und Elfen (die gibt's dort, oder?) inspirieren lassen und ihre zweite EP «Holakòt» vollendet.

Auf den Spuren von The xx und Sigur Rós

Doch auch wenn die neusten Songs von Vsitor den Feinschliff in der kargen Landschaft Islands erhielten: Vsitor klingen nur halb so eisig, wie man das eigentlich erwarten könnte. Besonders bei der bezaubernden Single «Pheromones» werden massig Endorphine freigesetzt. Ein bisschen nostalgisch anmutende Beach House-Synthesizer, ein bisschen Polica und ein bisschen Intimität à la The xx: das ist eine gelungene Kombination, die zu ebenso gelungene Musik führt.

Aufgenommen wurden die fünf neuen Songs der «Holakòt» EP übrigens in den Reykjaviker Greenhouse Studios, wo auch schon – Überraschung – die isländischen Post-Rock-Gurus Sigur Rós, oder eben auch The xx Musik aufgezeichnet haben.