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Bounce BSMG - Black Superman Gang

Megaloh, Musa und Ghanaian Stallion sind BSMG. Auf ihrem ersten gemeinsamen Album fassen sie ihre Wurzeln in Afrika, ihre Erfahrungen in der Diaspora und ihre Begeisterung für die aktuellen Sounds aus Accra, Atlanta, Lagos und London in neue Hits.

Megaloh, Musa und Ghanaian Satllion posieren vor einem Olympia Stadion
Legende: BSMG Megaloh, Hausproduzent und Compatriot Ghanaian Stallion und Musa bilden BSMG - steht übrigens für «Black Superman Gang» Facebook

Vor Kurzem haben wir mit dem bekanntesten BSMG, Link öffnet in einem neuen Fenster Member Megaloh, Link öffnet in einem neuen Fenster über die neue Gang gesprochen. Über den anderen Rapper auf der Platte, Musa, Link öffnet in einem neuen Fenster, meint Mega: «Für mich ist er der inspirierenste DE Rapper derzeit.» Über die Brett-Produktions-Fähigkeiten von Ghanaian Stallion, Link öffnet in einem neuen Fenster müssen wir gar nicht erst reden.

Attitude statt Almosen

Triumphale Hymnen für die, die keine Lobby haben. Hits statt Betroffenheitslyrik. Future statt Vergangenheit. Das Album «Platz an der Sonne» ist ein Album für Afrika und laut Megaloh «das geilste Stück Musik, das er bis dato gemacht hat», ohne seine anderen Projekte schmälern zu wollen.

«Wenn ich an meine Herkunft denke, missfällt mir vor allem die ungerechte Sichtweise der Menschen im Westen. Ich meine das Unrecht der letzten 500 Jahren Kolonialgeschichte mit der damit einhergehenden Ausbeutung. Und dann spricht der Westen von Wirtschaftsflüchlingen, als ob man nichts damit zu tun hat. Für mich ist es wichtig, dass die Menschen empathischer werden und die Ignoranz beiseite legen.»

BSMG - Jesse Owens

Deswegen ist es BSMG wichtig, ein Statement zur afrikanischen Identität zu geben, damit diese von sich heraus gestärkt gezeigt werden kann.

Wie damals Muhammad Ali

All dem stellt die BSMG eine neue Form von schwarzem Superheldentum irgendwo zwischen dem radikalen schwarzen Helden Django, dem stylischen Afrofuturismus von Outkasts «ATLiens» und dem Swag der aktuellen afrikanischen Megastars wie Sarkodie, Tekno oder Mr. Eazi entgegen.